+++   'NABU Süßen und Umgebung' ist jetzt 'NABU Mittleres Filstal und Lautertal' Homepage: www.nabu-fils-lauter.de +++ Das neue Jahresprogramm 2022 ist da, siehe Dowlnoads rechts. Bitte vormerken!+++

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Pressemitteilung:
NABU Gruppe Süßen und Umgebung gibt sich einen neuen Namen

Die NABU Gruppe Süßen und Umgebung nennt sich ab sofort: „NABU Gruppe Mittleres Filstal und Lautertal“!
Damit möchte die Ortsgruppe, die ja schon seit Jahrzehnten im Gebiet des mittleren Filstals und Lautertals aktiv ist, ihr Tätigkeitsgebiet im Namen besser abbilden. Die Gruppe ist mit aktiver Naturschutzarbeit in den Städten/Gemeinden Donzdorf, Gingen, Lauterstein, Ottenbach, Süßen, Salach und Schlat sowie Heiningen und Eschenbach tätig und unterhält und pflegt in den meisten genannten Städten/Gemeinden verschiedene Biotope, Betreuungsgebiete sowie Naturdenkmale. Ihre nahezu 600 Mitglieder sind auch auf alle diese Städte/Gemeinden verteilt und finden sich im neuen Namen besser vertreten.
Die NABU Gruppe erhofft sich mit dem neuen Namen auch eine bessere Akzeptanz in den oben genannten Kommunen für ihre gemeindeübergreifende Vereinsarbeit, den Naturschutz kennt ja bekanntlich keine Grenzen! Die neuen Kontaktdaten der NABU Gruppe lauten www.nabu-fils-lauter.de sowie info@nabu-fils-lauter.de
Besuchen sie gerne unsere Homepage, dort werden sie immer über unsere Veranstaltungen und Aktivitäten auf dem laufenden gehalten.

 

 

NABU legt Reptilienbiotop an

Der NABU Mittleres Filstal und Lautertal hat sich in diesem Jahr mit einem Projekt für heimische Reptilien engagiert. In einer schweißtreibenden Aktion mit rund 60 ehrenamtlich erbrachten Stunden schufen Aktive des NABU diesen Herbst eine Trockenmauer in einem ihrer Betreuungsgebiete bei Donzdorf. Die rund zwölf Meter lange, ohne Mörtel gesetzte Naturstein-Mauer soll als Lebensraum für Reptilien dienen. Arten, wie Blindschleiche, Ringelnatter oder die gefährdete Zauneidechse finden dort zukünftig nicht nur Unterschlupf und Verstecke, sondern auch Plätze zum Sonnen. Die am Hang errichtete Mauer weist auch in der Hinterfüllung mit Bruchsteinen viele unterirdische Hohlräume auf, so dass Reptilien dort auch geeignete, frostfreie Überwinterungsquartiere vorfinden. In den angrenzenden Lebensräumen, die ebenso vom NABU betreut und gepflegt werden, finden sich dank eines üppigen Blütenangebots viele Insekten und andere Wirbellose, die den Reptilien als Nahrung dienen. Die Idee zu der Trockenmauer kam, als der NABU von einem geplanten Gebäudeabbruch erfuhr. „Die wunderschönen ortstypischen Donzdorfer Sandsteine aus dem Fundament des alten Gebäudes sind viel zu schade für die Deponie und eignen sich “, findet Wolfgang Lissak vom NABU und federführend für das Trockenmauer-Projekt. Da fast alle heimischen Reptilienarten gefährdet sind, war es naheliegend, für diese Tiergruppe neue Lebensräume zu schaffen. Mehr als zehn Kubikmeter Sandsteine in sehr unterschiedlichen Größen wurden zumeist von Hand bewegt und Stück für Stück aufgesetzt. Für die schweren Arbeiten holte sich der NABU Unterstützung von der Firma Forst- und Baggerbetrieb aus Donzdorf-Reichenbach. Das Trockenmauer-Projekt des NABU Mittleres Filstal und Lautertal wurde finanziell im Rahmen des EnBW-Förderprogrammes „Impulse für die Vielfalt – Amphibien und Reptilien“ gefördert.  

  Foto: B. Wacker, Text: W. Lissak   

 

 

Die Schiltenbanghülbe - ein wertvolles Biotop!

Südöstlich von den Heidhöfen, auf Gemarkung Böhmenkirch, liegt die sogenannte Schiltenbang Hülbe. Neben weiteren Hülben im Bereich der Heidhöfe, die alle eine ganz besondere Bedeutung für die Tier- und Pflanzenwelt haben, gehört die Schiltenbang Hülbe zu jenen, wo vor ein paar Jahren die Speer-Azurjungfer noch vorkam.

 

Aufgrund des sehr starken Aufwuchses an Gehölzen wurde im Herbst 2019 in Kooperation mit dem NABU Heidenheim ein Großteil an Bäumen entfernt. Weiter wurde im Anschluss im Jahr 2020 das Gewässer über den LEV (Landschaftserhaltungsverband) entschlammt und durch Elektrobefischung ausgesetzte Goldfische abgefischt (fast 500 !). Die Goldfische sind u.a. verantwortlich für den Rückgang und das Verschwinden zahlreicher Tierarten, wie z.B. die seltene Speer-Azurjungfer (Goldfische stören enorm das empfindliche Gleichgewicht und gehören nicht in ein natürliches Gewässer). Nach einer Erstpflege bedarf es i.d.R. einer Nachpflege, die jetzt im Herbst 2021 in Absprache mit dem LEV erfolgte. Grund für die Entnahme der Gehölze war die starke Beschattung des Gewässers und der Erhalt der kleinflächigen Seggenrieden. Zugute kamen die Pflegearbeiten auch anderen botanischen Schönheiten, wie z.B. dem Schlangenknöterich. Man darf gespannt sein, wie sich die Fläche im kommenden Jahr präsentiert.

 

  Bilder und Text von Michael Nowak   Bild 1    Bild 2

'Hülbe' laut Duden: schwäbisch für kleiner Dorfteich oder Wasserstelle

 

 

Biotoppflege auf der Bühlwiese und am Simonsbach

Alle Jahre wieder gilt es, Teilflächen zu mähen und kleine Gehölzarbeiten auf den Flächen durchzuführen, damit die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten der offenen Bereiche bewahrt wird, wie z.B. das vom Breitblättrigen Knabenkraut Dactylorhiza majalis. Wir treffen uns dazu am Samstag, 16.10.2021 um 13 Uhr am Simonsbach in Donzdorf. Die benötigten Arbeitsmittel sind alle vor Ort, um das Mähgut abzuräumen. Über eine kurze Rückmeldung wäre ich dankbar. Wenn noch Fragen sein sollten:
Michael Nowak 07161/84022 oder info@nabu-suessen de.     Bild Bühlwiese 2020 von Michael Nowak 

Der Einsatz für unsere Tiere und Pflanzen stand mal wieder unter einem guten Stern. Bei schönstem Herbstwetter kamen zeah Leit (zehn Menschen). Dessmol warad Männr in der Iberzahl, weil bloß 4 Fraua komma send. Aber keiner hat gestöhnt und meinte: „Isch dees a Arbad“. Älle henn gschaffd wia Bronnabuddzr. Und am Spätnachmittag waren dann doch alle froh und dachten: „Jeddz hemmers gschaffd“. Man musste sich ja noch richten zur Mitgliederhauptversammlung, wo man bliddzsaubr sein sollte. So sieht halt a NABU-Tag aus. Des was hier geschrieben wurde ist kein „saudommes Läddägschwäddz“ sondern eine Mischung aus Schwäbisch und Deutsch.




Bilder Elvira Denzinger  

 

 

Welttag der Zugvögel

Jährlich, am 2. Samstag im Mai und Oktober findet die Sensibilisierungskampagne statt, die die Notwendigkeit des Schutzes von Zugvögeln und ihren Lebensräumen hervorhebt. Dazu laden wir Sie recht herzlich ein, den Vogelzug, der so facettenreich und immer wieder aufs Neue spannend ist, am Albtrauf zu erleben. Gerade um diese Jahreszeit kann dieser sehr eindrucksvoll sein. Unter fachkundiger Leitung von Michael Nowak gibt es Einblicke zu einer der faszinierendsten Erscheinungen im Tierreich. Wir treffen uns am Samstag, 9. Oktober um 9:00 Uhr auf dem Wanderparkplatz Fuchseck bei Schlat (Anfahrtskizze). Bei Regen fällt die Exkursion aus. Bei dieser Vormittagsveranstaltung sollten Sie der Witterung entsprechend gut gekleidet sein, da wir uns nicht viel bewegen bzw. stationär beobachten. Falls zur Hand, Ferngläser bitte mitbringen.

Eine kleine, charmante Gruppe konnte an diesem sonnigen Morgen begrüßt werden. Durch die recht frische, östliche Brise mit Windgeschwindigkeiten bis zu knapp 40 km/h, war der Vogelzug relativ verhalten. Dennoch bekam man für die Jahreszeit typische Vogelarten zu Gesicht, wie z.B. Ringeltauben, Misteldrosseln, Wiesenpieper, Bergpieper, Tannenmeisen, Kormorane und auch noch ein paar Rauchschwalben, die eilig Richtung Süden über uns hinweggeflogen sind. Schön zu sehen war auch noch der Vogel des Jahres 2015, der Habicht – die Rabenkrähen fanden die Begegnung allerdings nicht so toll. Einen, kleinen theoretischen Einblick zum vielschichtigen Vogelzug gab es auch noch, so z.B. über sogenannte Multisensorlogger, die verschiedene Umwelt- und Verhaltensparameter über das Zugverhalten gewinnen und neue Erkenntnisse bringen über Zugwege, Rastgebiete u.v.m. Daraus lassen sich u.a. Schutzmöglichkeiten ableiten, die jedoch nur im Verbund bzw. länderübergreifend erfolgreich sein können. Inzwischen weiß man sehr viel über die Wanderungen, jedoch bleibt noch Vieles ein Geheimnis, von den schätzungsweise 50 Milliarden Vögeln, die sich weltweit auf die gefährliche Reise ins Winterquartier begeben.  

  Michael Nowak     

 

 

Einladung zur Mitgliederhauptversammlung

Am Samstag, den 16. Oktober 2021 findet um 19:30 Uhr im Gasthaus „Löwen“ in Süßen die Mitgliederhauptversammlung der NABU Gruppe Süßen und Umgebung statt.
Dazu möchten wir alle Mitglieder sehr herzlich einladen. Die Tagesordnung sieht vor:

1) Begrüßung
2) Bericht des Vorstandes (Bildpräsentation)
3) Entlastung des Vorstandes
4) Wahlen
5) Satzungsänderung
6) Ausblick und Verschiedenes

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei unserer Mitgliederversammlung begrüßen zu dürfen.

Vor der Versammlung besteht ab 18:30 Uhr die Möglichkeit im „Löwen“ zu essen.
Aufgrund der im Moment geltenden Corona-Regeln ist die Teilnahme nur für Personen möglich, die geimpft, genesen oder getestet sind ( 3G ). Maßgebend ist dann die gültige Regelung zum Zeitpunkt der Mitgliederversammlung, entsprechende Nachweise sind vorzulegen bzw. mitzubringen.

Beim Tagesordnungspunkt 5 „Satzungsänderung“ geht es um die Anpassung der derzeit gültigen Satzung unserer Ortsgruppe an die Mustersatzung für NABU-Gruppen des Landesverbandes Baden-Württemberg.
Auch soll über eine Namensänderung unserer Ortsgruppe abgestimmt werden. Sie können den neuen Satzungsentwurf für unsere Ortsgruppe durch Anklicken dieses Links öffnen und sich vorab über die geplante Änderungen informieren.

Ihre Vorsitzende des NABU Süßen und Umgebung


Bericht:

Nachdem die Mitgliederhauptversammlung im Januar nicht stattfinden konnte, wurde diese jetzt nachgeholt. Wolfgang Lissak konnte an diesem Abend 20 Mitglieder begrüßen, danach wurde das Protokoll der letzten Mitgliederhauptversammlung von Christel Tyrna verlesen. Es folgte eine Gedenkpause für die verstorbenen Mitglieder. Weiter ging es mit dem Bericht zur Mitgliederentwicklung sowie einem bebilderten Jahresrückblicks vom Jahr 2020, beides vorgetragen von Wolfgang Jakob. Dieser Jahresrückblick dient gleichzeitig als Bericht des Vorstandes für das vergangene Jahr und ist bei den Besuchern der Mitgliederversammlung immer sehr beliebt. Im Anschluss daran folgte der Kassenbericht, vorgetragen von Walter Schmid sowie der Bericht der Kassenprüfung, durchgeführt von Gebhard Schürle, gefolgt von der einstimmigen Entlastung des Kassierers und des gesamten Vorstands. Bei der anschließend durchgeführten Neuwahl wurde das gesamten Vorstandsteam en bloc wieder gewählt!

Dieses Vorstandsteam ist jetzt nahezu unverändert seit 10 Jahren im Amt, Gratulation! Beim Tagesordnungspunkt „Satzungsänderung“ wurde mehrheitlich die neue Satzung beschossen, dies bedeutet für die Zukunft, das sich unsere Ortsgruppe künftig NABU Mittleres Filstal und Lautertal nennen wird. Nach einem kurzen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten im kommenden Jahr wurde der offizielle Teil der Mitgliederhauptversammlung beendet und die Besucher nutzten nach der langen Zwangspause die restliche Zeit für Gespräche und Diskussionen untereinander, ehe der Abend gegen 23 Uhr ausklang.

 

Bild und Text: W. Jakob

 

Tierische "Landschaftspfleger" - Exkursion

Unser Betreuungsgebiet Eichbühl bei Donzdorf, mit den südexponierten Hängen bietet einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Um dieses Naturdenkmal offen zu halten, unterstützen uns Ziegen bei der Pflege. Michael Nowak wird Sie am Freitag, 10.9.2021 um 17 Uhr am Parkplatz Baierhofweg in Süßen begrüßen um Ihnen die lokale Naturschönheit zu zeigen. (Anfahrtsskizze)



Meist kann man mehr Leute zu einer Führung begrüßen. Aber an dem Abend war alles anders. Eine Exklusivführung für 1 Person – besser als nichts. Deshalb Trübsal blasen? Nein, es war trotzdem eine schöne Abendrunde, die uns zum Eichbühl führte. Zu sehen gab es auch so manches, wie gleich zu Anfang eine durchziehende Rohrweihe und Leckerlis, in Form von reifen Brombeeren, erfreuten unseren Gaumen während des Rundganges.



  Text und Bilder:  Michael Nowak   

 

 

Lichtverschmutzung, ein aktuelles Thema

Lichtverschmutzung Insekten an LampeLichtverschmutzung, was ist das eigentlich? - Gemeint ist, dass es nachts durch künstliche Beleuchtung immer weniger wirklich dunkel ist. Dies hat neben den unbestrittenen Vorteilen leider auch negative Auswirkungen auf Mensch und Tier.
Gerade in den letzten Jahren gab es unter anderem durch die Ausweitung der besiedelten Flächen und durch die Einführung der kostengünstigen, sehr hellen LED-Lampen immer weniger Flecken auf der Erde, die nachts dunkel sind.
Lange schon ist bekannt, dass nächtliche Beleuchtung für viele Insekten nicht gut ist. Sie scharen sich um das Licht und werden regelrecht abgefischt. Doch es gibt Maßnahmen, die negative Auswirkungen minimieren können. So spielt z.B. die Lichtfarbe der Lampen eine Rolle, auch die Dauer der Beleuchtung ist ein wichtiger Punkt. Ob die Lampen weithin sichtbar sind oder nur nach unten leuchten macht etwas aus.
Neuere Forschungen haben gezeigt, dass es auch weitere Probleme bei Tier und Mensch gibt, die nicht so einfach einleuchten. Es macht also durchaus Sinn beim Thema Beleuchtung nicht nach dem Motto "Viel hilft viel" zu verfahren! Hier können vor allem die Städte und Gemeinden einiges bewirken, aber auch jede(r) Einzelne kann dazu beitragen.

Wer Interesse hat, findet zu dem Thema einen brandaktuellen Beitrag vom Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V. (LNV), der das Thema umfassend beleuchtet.
Auf der nabu.de Seite gibt es Wissenswertes zum Thema Ökologische Stadtbeleuchtung.
Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) hat einen interessanten Artikel zu den Auswirkungen der Lichtverschmutzung auf die Vogelwelt.

  Bilder und Text von Bernd Wacker   Bild 1    Bild 2      Video 1    Video 2

 

 

Der Abwärtstrend der Schwalben - wie steht's in Schlat um sie?

Der NABU hatte vor der Ankunft unserer Schwalben einen Aufruf in verschiedenen Gemeinden gestartet, mit der Bitte um Meldungen von Standorten – leider sind die Rückmeldungen äußerst gering ausgefallen. So erfolgte die Erfassung der Mehlschwalbe weitgehend in Eigenregie (aus Zeitgründen keine Zählung der Rauchschwalbe). Naturnester wurden 53 und Kunstnester 69 gezählt. Mindestens 47 Nester davon belegt, was durchaus erfreulich ist. Schwerpunktvorkommen ist im Ortskern (siehe Bild).

Zunächst gilt natürlich allen ein dickes Dankeschön, die Schwalben überhaupt tolerieren, ob am Alt-, Neubau oder am renovierten Haus. Auch jenen, die das richtige Baumaterial mittels künstlicher Pfützen anbieten, da das Nistmaterial zunehmend fehlt, weil u.a. viele Feldwege inzwischen asphaltiert sind oder so umgestaltet, dass kein Baustoff mehr zu finden ist. Beim Einsatz von Kunstnestern mit Kotbrett ist darauf zu achten, dass der Nestanflug nicht behindert wird, sonst erfolgt i.d.R. keine Besiedlung. Im mittelbaren Bereich sollten schon Brutplätze vorhanden sein, sonst könnte es sein, dass die Nester auch nicht besiedelt werden.

Wir vom NABU haben noch ein Kontingent an Kunstnestern, die das richtige Haus noch brauchen. Kontaktieren Sie uns bitte: Michael Nowak, 07161 / 84022 oder unter info@nabu-suessen.de. Für weitere Fragen stehen wir auch sehr gerne zur Verfügung. Wer also das richtige Haus für eine Besiedlung hat, dem kommt dann wohl auch das alte Sprichwort zugute, welches besagt: „Wenn eine Schwalbe am Haus brütet, geht das Glück nicht verloren“. Nun liegt es an Ihnen, ob Sie unseren Schwalben eine Chance geben. Einige Orte haben inzwischen auch gute Erfahrungen mit Schwalbenhäusern gemacht – hier wäre die Gemeinde gefordert.  

  Bild und Text von Michael Nowak   Bild

 

 

Beobachtungstipp: Gelbbauchunken

Die letzten Jahre hatten es die Unken nicht leicht, da die Witterung äußerst trocken war und zahlreiche Entwicklungsgewässer erst gar kein Wasser hatten oder frühzeitig ausgetrocknet sind. Dieses Jahr ist es eher paradiesisch für die krötenähnlichen Gelbbauchunken mit ihren herzförmigen Pupillen, ihrer gut zur Hälfte, gelben Unterseite und dem dunklen Fleckenmuster, das individuell verschieden ist. Man findet die Unken gerne in vegetationsarmen, wenig beschatteten Gewässern. Oft in Sekundärlebensräumen, wie Fahrspuren oder speziell für Unken angelegten Gewässern. Wildschweinsuhlen, Hangrutschungen, wo sich Kleinstgewässer bildeten, Überschwemmungsbereiche oder auch voll besonnte Quelltümpelchen sind die sogenannten Primärentwicklungsgewässer. Die Art gehört zu den „Langzeitlaichern“. Gerade jetzt kann man nahezu alle Stadien noch antreffen. Vom Laich über Larven bzw. Kaulquappen unterschiedlichen Alters bis hin zu frisch metamorphosierten Tierchen und Alttieren. Wenn man dann an solch einem Gewässer ist, sollte stets ein Auge, besser beide am Boden sein, da die Jungtiere sonst, im wahrsten Sinne des Wortes, unter die Füße kommen können – und das wäre es dann mit dem Leben gewesen.  

Wer nun angeregt wurde die faszinierenden Unken auch mal unter „die Lupe“ zu nehmen, darf sehr gerne uns Fundort mit Anzahl der Tiere uns unter info@nabu-suessen.de mitteilen, um ein besseres Bild über die Verbreitung bei uns zu bekommen. Es könnte ja auch sein, dass es nach solch einer Begegnung einen total gepackt hat und man sich eingehender mit unseren Amphibien und Reptilien beschäftigen möchte, die u.a. alle einen besonderen Schutz genießen, der kann bei der LUBW (Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg) beim Projekt LAK (Landesweite Artenkartierung) mitmachen. Infos unter: https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur-und-landschaft/landesweite-artenkartierung-lak.

  Bilder und Text von Michael Nowak   Bild 1    Bild 2

 

 

Disteln – eine kaum versiegende Nahrungsquelle

Disteln finden sich in den verschiedensten Lebensräumen, von feuchten bis hin zu sehr trockenen Standorten. Die bizarren, stacheligen Schönheiten sind jedoch meist, milde ausgedrückt, nicht sehr beliebt, abgesehen von extravaganten, nicht einheimischen Arten, die sich in Gärten finden. Zugegeben, die Acker-Kratzdistel kann in der Landwirtschaft zu einem richtigen Problem werden, da die Wurzeln äußerst regenerationsfähig sind und die Kulturpflanzen unterdrücken. Aber es gibt genügend Flächen, wo man durchaus die auffallenden Pflanzen erhalten sollte, denn sie sind für viele Insekten, wegen der verlässlichen Nektarquelle, bis hin zu den ersten Nachtfrösten, von hoher Bedeutung. So manche Kleinsäuger erfreuen sich auch an den nahrhaften Samen dieser Korbblütler bis in den Winter hinein. Ebenso unsere Stieglitze – auch Distelfinken genannt. Jeder sollte diesen hübschen Vogel aus seiner Kindheit her noch kennen oder zumindest die Geschichte dazu. Der liebe Gott gab ja allen geschaffenen Tieren seine Farbe. Der Stieglitz kam jedoch zu spät und bekam die Reste an Farben, die übriggeblieben sind – Ergebnis, ein auffällig bunter, attraktiver Zeitgenosse. Gerade jetzt im Sommer kann man eine Hülle und Fülle unterschiedlichster Tiere auf den Blütenständen beobachten und sich begeistern lassen von der Artenvielfalt, die den Lebensraum mit uns teilen/nutzen müssen. 

Man muss auch nicht alle mit Namen kennen, um die Wichtigkeit dieser Pflanzen für die Tiere hervorzuheben. Zu guter Letzt inspirieren die fantastischen Pflanzen mit ihrem feinen Duft, im Herbst durch den morgendlichen Tau oder Raureif, im Winter durch Schneekristalle auf den Blüten/Samenständen die Gemüter von uns Menschen. Also gebt den vielgehassten, kratzigen Pflanzen, die auf einer Ausrottungsverordnung mal stand, den nötigen Platz.

  Bilder und Text von Michael Nowak   Bild 1    Bild 2

 

 

Liebe Aktive und Freunde unserer Ortsgruppe,

auch in diesem Jahr wollen wir unser NABU-Sommerfest der Gruppe Süßen und Umgebung am Samstag, den 14. August 2021 ab 18 Uhr am Baierhof bei Süßen feiern, Ihr alle seid dazu sehr herzlich eingeladen!

Wie in den vergangenen Jahren wollen wir am Lagerfeuer gemeinsam Grillen! Die Getränke werden zur Verfügung gestellt, das Grillgut und Salate bitte selber mitbringen, ebenfalls das Besteck, Teller und Gläser (Der Seminarbetrieb beim Baierhof ist zur Zeit geschlossen, die Toiletten sind für uns aber zugänglich)!  Bei schönem Wetter findet das Fest in den Außenanlagen des Baierhofs statt, bei sehr schlechtem Wetter fällt das Sommerfest aus.

Ansprechpartner bei Rückfragen ist W. Jakob, Tel. 07162/41055

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Bei bestem Sommerwetter feierte eine kleine Gruppe unserer NABU-Aktiven das diesjährige Sommerfest beim Baierhof. Pünktlich um 18 Uhr wurde das Feuer entfacht und bald schon konnte das erste Grillgut gebraten werden. Bei einer hervorragenden Salatauswahl, für die wie immer die teilnehmenden Gäste selbst gesorgt hatten, konnten die anwesenden Nabu-Aktiven sich nach Herzenslust bedienen und verwöhnen. Zur Verbesserung der Verdauung schenkte Eberhard Herrmann dann noch später verschiedene Digestive aus seinem hervorragenden Sortiment aus, wie immer ein kleines Highlight beim Sommerfest! Zum Einbruch der Dunkelheit versammelte sich die Gruppe am Lagerfeuer und konnte an diesem herrlichen Sommerabend sowohl ein beeindruckendes Wetterleuchten als auch eine Vielzahl an Sternschnuppen bewundern. Gegen Mitternacht machte sich die Gruppe schließlich auf den Heimweg und alle Teilnehmer waren froh, dass das Sommerfest in dieser Form nach zweijähriger Pause wieder gefeiert werden konnte!

  Bild und Text von W. Jakob   

 

 

Biotoppflege unseres Eichbühl-Grundstücks

Am Samstag, den 14. August 2021, um 9:30 Uhr wollen wir unser Eichbühl-Grundstück abrechen! (siehe Anfahrtsbeschreibung). Wenn jemand etwas später kommen möchte, ist das auch kein Problem. Folgende Maßnahmen sind vorgesehen: Die Wiese am Eichbühl ist abzurechen, der Mähtrupp der Lebenshilfe hat die Flächen schon im Laufe der Woche gemäht! Das benötigte Werkzeug, ist vorhanden, für Getränke wird auch gesorgt. Von Vorteil ist festes Schuhwerk, lange Hose und Arbeitshandschuhe. Wieso machen wir das? Die südexponierten Hanglagen am Eichbühl sind Lebensraum zahlreicher, wärmeliebender Tier- und Pflanzenarten. Ohne Pflege würden diese Bereiche relativ schnell verbuschen und an Wertigkeit verlieren.

Wir freuen uns auf eure Mithilfe, bei vielen Helfern ist die Arbeit im Laufe des Vormittags zu schaffen!

Rückfragen können an W.Jakob unter 07162/41055 gestellt werden!

Dieses Jahr war der Arbeitseinsatz mit 11 Helfern sehr gut besetzt und die steile Hangwiese schon nach knappen zwei Stunden komplett abgeräumt, nach dem Motto „viele fleißige Hände bringen ein schnelles Ende“. So blieb auch noch genügend Zeit für ein „Schwätzchen“ danach, was nach der langen Pause durch „Corona“ mal wieder richtig gut tat!

  Bilder und Text von W. Jakob      weiteres Bild: Bild 2

 

Informationen zu den nächsten geplanten Exkursionen

Abgesagt! Aufgrund der noch geltenden Verordnungen zur Eindämmung des Coronavirus wären aktuell naturkundliche Führungen nur unter erschwerten Bedingungen möglich.

Deshalb müssen wir leider folgende Veranstaltungen absagen:

30.07.2021 Fledermausbeobachtungen im Schlater Wald
31.7. Abendlicher Ausflug der Großen Mausohren
7.8. Die Bedeutung von Saum- und Kleinbiotopstrukturen.




Wir werden Sie auf unserer Homepage unter www.nabu-suessen.de weiter auf dem Laufenden halten und stellen als kleines „Trostpflästerle“ zeitnah Beobachtungstipps ein.  

Michael Nowak: Große Mausohren und Blutweiderich (ein wichtiger Nektarspender für zahlreiche Insekten) 
   
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„Feldertag“ mit Bäckermeister Jörg Bopp in Geislingen/Wittingen

Am Mittwoch, dem 7. Juli 2021 stellt uns Bäckermeister Jörg Bopp seine „Regionalschiene“ vor, damit meint er den Weg des Korns vom erzeugenden Landwirt (mehrere Vertragslandwirte auf der Geislinger Alb um Türkheim) über die Mehlherstellung (durch die Mühle Straub bei Geislingen) bis zur Produktion der Endprodukte beim Bäcker vor Ort! Jörg Bopp legt dabei Wert auf ein kontrolliertes Anbauverfahren seitens der Erzeuger, ein besonderes Augenmerk hat er auch auf alte Getreidesorten wie z.B. „Rotkern– und Gelbkernweizen“ sowie „Emmer und Dinkel“. Diese zeichnen sich unter anderem durch einen hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen aus. Jörg Bopp wird uns bei dieser Exkursion verschiedene Getreidefelder bei Wittingen vorstellen und uns seine Philosophie „vom Korn zum Produkt“ erläutern. Im Anschluss ist eine kleine Verkostung seiner Produkte vorgesehen.

Treffpunkt ist um 18 Uhr in Geislingen/Wittingen am östlichen Ortsausgang bei der Trafostation!  Ansprechpartner ist W. Jakob, bei ihm müssen sie sich auch ab dem 28.06.2021 anmelden, Telefon 07162/41055. (Anfahrtsskizze)


  B. Wacker    

 


37 Teilnehmer folgten dem Aufruf der Bäckerei Bopp und unserer NABU - Gruppe zur Teilnahme am „Feldertag“ bei Wittingen! Das Wetter spielte an diesem Sommerabend auch mit und Bäckermeister Jörg Bopp legte an einem Emmer-Feld gleich mit seinen Ausführungen los. Dabei erläuterte er der Gruppe seine Philosophie vom Anbau des Getreides zur Weiterverarbeitung in der Mühle bis zum Endprodukt in der Bäckerei, alles mit kurzen Wegen in der näheren Region. Beim Rundgang zu weiteren Getreidefeldern, alle bestückt mit alten Sorten wie „Lichtkornroggen“, „Laufener Landweizen“, „Oberkulmer Rotkorn Dinkel“, „Emmer“ sowie „Gelbweizen“ und „Rotweizen“, erläuterte J. Bopp die Vorzüge und Robustheit dieser Getreidesorten! Er ging auch auf die Weiterverarbeitung des Getreides und das Backverhalten der verschiedenen Sorten ein, des Weiteren auf die vielen guten Inhaltsstoffe dieser ursprünglichen alten Sorten. Begleitet wurde die Gruppe von mehreren Vertragslandwirten von der „Alb um Türkheim und Wittingen“ die alle nach den Vorgaben der Bäckerei Bopp das jeweils gewünschte Getreide anbauen, es lagern bis zum Transport zur Mühle und dafür eine garantierte Abnahme zu einem fairen Preis seitens der Bäckerei Bopp bekommen.

Am Ende der ca. 2- Stündigen Führung bekamen  die Teilnehmer noch reichlich Kostproben der verschiedenen Backwaren gereicht und alle waren sich einig, dass diese wirklich vorzüglich schmeckten und Bäckermeister J. Bopp mit seiner Firmen- Philosophie auf dem richtigen Weg ist!

 

  Bilder und Text von W. Jakob    m 

 

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Information zur Exkursion "100 Äcker für die Vielfalt"

Die Führung findet am Samstag, 26.6.2021 statt! Treffpunkt ist der Parkplatz am Friedhof Unterböhringen um 14:00 Uhr.
Leitung: Markus Bernath
Wir besuchen das BNAN-Feldflorenreservat bei Unterböhringen
Das bundesweite Projekt "100 Äcker für die Vielfalt" zielt auf den Aufbau eines bundesweiten Schutzgebiets-Netzes für Ackerwildkräuter. Ziel des Feldflorareservats ist die Erhaltung von seltenen Ackerwildkräutern, wie Hasenohr und Ackerrittersporn, welche auf die traditionelle, extensive Ackernutzung angewiesen sind. Gleichzeitig profitieren zahlreiche Insekten vom Projekt.

Kooperationsveranstaltung mit:
BNAN - Bund Naturschutz Alb-Neckar Bezirksgruppe Geislingen ( http://www.bnan-geislingen.de ).
VHS Geislingen
Haus der Familie Geislingen
Evangelische Erwachsenenbildung Geislingen
Weitblick - Nachhaltig in Geislingen
NABU Geislingen und Umgebung

Schwerpunkt an diesem Tag wird die Botanik sein. Die wirbellosen Tiere werden nur am Rande gestreift, da M. Nowak am 26.6. nicht dabei sein kann.   

  Michael Nowak   

Einen ausführlichen Bericht zur Exkursion können Sie auf http://www.bnan-geislingen.de lesen.

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Nistkasten-Aktion im Bärenbacher Tal

Der NABU Süßen und Umgebung hat in der letzten Aprilwoche in den Streuobstwiesen und Wäldern rund um Bärenbach insgesamt 28 Nistkästen für Vögel, Fledermäuse und Haselmäuse aufgehängt. Diese Nistkästen wurden von der Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung Salach ( Bärenbachtal ) beschafft, die ja zur Zeit im Gebiet des Bärenbacher Tales im Gange ist! Die Nistkästen sind Teil von verschiedenen Ausgleichsmaßnahmen der Flurbereinigung und die NABU-Aktiven haben sich bereit erklärt, die Aufhängung der Nisthilfen zu übernehmen! Von Wolfgang Jakob.

  W. Jakob    weitere Bilder: Bild 2Bild 3

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Corona und die Folgen

Liebe Mitglieder, so wie es sich abzeichnet, werden wir unsere Hauptversammlung, die ja am 23.1. geplant war, auch im Frühsommer nicht abhalten können. Grund ist die weitere Ausbreitung von Covid-19. Wegen der damit verbundenen Planungsunsicherheit werden wir versuchen die Hauptversammlung im Herbst abzuhalten, in der Hoffnung, diese dann unter besseren Bedingungen durchführen zu können. Der genaue Termin folgt rechtzeitig, sobald es absehbar ist. So wie im Jahr 2020 müssen wir leider auch dieses Jahr bereits geplantes absagen, so auch die Führung am 1.5. Vogelstimmenwanderung – nichts für Morgenmuffel und am 8.5. den Besuch bei den Quakern und Molchen. Unsere notwendigen Biotopflegeeinsätze 2020/2021, darunter auch gesetzlich geschützte Lebensräume, konnten wir auch nur unter erschwerten Auflagen weitgehend durchführen, so dass wir den Bestimmungen gerecht werden konnten. Alle Mitglieder müssen leider noch etwas Geduld aufbringen, bis hoffentlich alles bald wieder einen normalen Gang findet. Bis dahin herzliche Grüße von der Vorstandschaft und bleiben Sie auf alle Fälle gesund.    

  Mitgliederhauptversammlung 2015 – da sah die Welt noch anders aus 
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Das Rotkehlchen - Vogel des Jahres 2021

Rotkehlchen gewinnt erste öffentliche Wahl

19. März 2021 - Die Vogelwahl des Jahres 2021 ist entschieden. Seit dem 18. Januar haben insgesamt mehr als 325.000 Menschen an der Hauptwahl teilgenommen. In der Vorwahl hatten knapp 130.000 Menschen die zehn Vögel für die Hauptwahl bestimmt. Weiterlesen

  Rotkehlchen 
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Neue Schwalben braucht das Land – NABU startet 2021 eine zweijährige Kampagne

Dauerhafte Entfernung von Schwalbennestern ist ein Rechtsverstoß 

Früher gab es wesentlich mehr Schwalben in unseren Städten und Gemeinden als heute. Die Bestände gehen zurück. Sowohl Mehl- als auch die Rauchschwalbe sind in der Roten Liste mittlerweile als gefährdet eingestuft. Die Gründe seien vielfältig, erläutert Holger Haas, Mitglied im Vorstand des NABU Süßen und Umgebung. Neben dem Rückgang der Insekten, die den Schwalben zu schaffen machen, ist es vor allem der Verlust von Brutmöglichkeiten, die den Bestandsrückgang beschleunigt. Außerdem fehlen zunehmend natürliche Pfützen und Schlämmlöcher, in denen die Schwalben das Material für ihre Nester finden können. Von Holger Haas.

Weiter zur Aktion

  Rauchschwalben 
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Weißstörche übernachten in Ottenbach

Vom 22. auf den 23. Feb. 21 übernachteten 2 Weißstörche in Ottenbach. Dafür haben sie sich das größte Gebäude, die kath. Kirche St. Sebastian, ausgewählt. Von dort hatten sie einen wunderbaren Ausblick über die schöne Gemeinde und waren zudem vor Feinden sicher. Zur Zeit ziehen diese Vögel von ihrem Winterquartier, südl. der Sahara, zurück in ihre Brutgebiete, wo auch die ersten schon angekommen sind. Das Verbreitungszentrum des Weißstorchs in Deutschland befindet sich in der Elbtalaue in Ostdeutschland. Mehr als 90 Prozent der deutschen Brutpopulation befindet sich in den Bundesländern, die zum Wassereinzugsgebiet der Elbe gehören.

  Weißstörche (P. Menrad) 
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NABU im Mittleren Fils- und Lautertal fordert weniger Flächenverbrauch

Der NABU im Mittleren Fils- und Lautertal fordert weniger Flächenverbrauch. Ein klares Nein zu dem geplanten Gewerbegebiet „IKG Lautertal“

Im Jahr 2020 wurde täglich eine Fläche von rund 56 Hektar neu als Siedlungs- und Verkehrsfläche ausgewiesen - meist zulasten der Landwirtschaft und fruchtbarer Böden. Das entspricht etwa der Größe von rund 80 Fußballfeldern.

Die Bundesregierung hat sich deshalb im Rahmen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 den Flächenverbrauch für Siedlungen und Verkehr auf unter 30 Hektar pro Tag zu verringern. Diese Zahl wird aktuell bereits Mitte Juli erreicht. Das macht deutlich, dass diese Zielsetzung vor Ort von der politischen Basis noch ignoriert wird. Weiterlesen......

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Wo sind die Vögel hin?

Zur Zeit werden wir immer öfters gefragt, wo denn unsere Singvögel sind. Man sieht sie fast nicht am Futterhaus und auch sonst machen sich Kohlmeisen, Schwanzmeisen, Kleiber, Gimpel und Kernbeißer rar. Eine Antwort darauf gibt der NABU Landesverband. Auch aus dem Ergebnis der NABU-Vogelzählung „Stunde der Wintervögel“ kann man entsprechende Schlüsse ziehen.

 Haussperlinge (W. Lang) 
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Eine Besonderheit: Die Überwinterung von Libellen

Man muss nicht studiert haben, um zu wissen, dass zahlreiche Insekten als Imago respektive als erwachsene, geschlechtsreife Insekten überwintern. Wem sind in der Wohnung oder im Dachstuhl nicht schon unsere einheimischen Marienkäfer, die asiatischen Harlekin-Marienkäfer, die inzwischen erfolgreich das Ländle erobert haben, die hübschen Florfliegen, Wanzen und auch so mancher Schmetterling, wie das wohl meist bekannte Tagpfauenauge oder verschiedene Mugga (das ist schwäbisch) aufgefallen. Libellen hingegen wird man dort vergebens suchen. Es sind auch nur 2 Arten, die auf den ersten Blick eher gräulich, bräunlich aussehen. Näher betrachtet aber hübsch sind. Dies sind die sogenannten Winterlibellen der Gattung Sympecma. 2 Arten: Die Gemeinde Winterlibelle, die bei uns verbreitet ist und die Sibirische Winterlibelle. Letztere findet man nur im Alpenvorland, Bodenseegebiet. Beide Arten sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Oft abseits vom Gewässer überwintern (Hibernation bzw. Überwinterung im aktiven und passiven Zustand) die gerade mal knapp 40 mm langen Tiere in sonnenexponierten Böschungen, Waldrändern, - lichtungen. Wichtig sind dabei Strukturen mit trockenem Gras, Totholz, Asthaufen oder Laub. Wenn die Wetterbedingungen es zulassen, jagen sie Kleininsekten um Reserven aufzubauen. Wird es zu kalt, werden bodennahe Bereiche aufgesucht. Solche sonnenexponierten Lebensräume fallen leider oftmals einer späten Mahd zum Opfer. Meist ist es Unwissenheit, aber auch übertriebene „Landschaftspflege“. Geht man bei günstiger Witterung auf die Knie und ist mit den Wirbellosen auf Augenhöhe, wird man sehen, was dort alles so los ist und wie wichtig diese Strukturen für die Libellen sind. Wer mehr zu dem Thema Kleinbiotopstrukturen wissen möchte, der sollte sich den 7. August 2021 notieren, denn da gibt es eine Führung dazu. Von Michael Nowak

 M. Nowak  oberes Bild  unteres Bild  
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Beobachtungstipps zum Jahreswechsel

Die weltweiten, anthropogenen Einflüsse sind wohl maßgeblich dafür verantwortlich, dass wir in den letzten Jahren relativ milde Winter verzeichnen konnten. Dies hat offensichtlich vielfältige Auswirkungen auf unsere Vogelwelt. U.a. auf verkürzte Zugwege der Kurz- und Mittelstreckenzieher. Allgemein bekannte und weniger bekannte Arten wie Rotmilan, Zilpzalp, Bachstelze, Mönchsgrasmücke, Hausrotschwanz, Heckenbraunelle, Sommergoldhähnchen, Feldlerche, Singdrossel, Rotdrossel, Star, Girlitz, Rohrammer und sogar das Schwarzkehlchen sind inzwischen regelmäßig im Winter anzutreffen. Jetzt in der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel, aber auch danach noch, geht man doch gerne mal an die frische Luft. Dabei kann man durchaus auch mal Augen und Ohren schärfen um den ein oder anderen Wintergast zu sehen oder vielleicht auch nur zu hören, sofern einem der Ruf bekannt ist (beim NABU gibt es u.a. auch eine Vogelstimmen App). Wenn also der ein oder andere Vogel von den oben genannten jemand in die „Quere“ kommen sollte, würden wir uns auf eine Meldung unter info@nabu-suessen.de freuen. Somit bekommt man einen besseren Überblick über das Wintervorkommen der aufgeführten Arten. Wichtig wäre dabei natürlich das Datum und die Örtlichkeit – gerne auch mit Foto. Die Arten können in den unterschiedlichsten Lebensräumen angetroffen werden, wie z.B. auf Brachflächen inner- als auch außerorts, aber auch auf landwirtschaftlichen Flächen mit Zwischenfruchtanbau (Saatgutmischungen z.B. aus Ackersenf, Buchweizen, Phacelia, Sonnenblume, Gelbsenf…). Gerade diese Flächen gewinnen immer mehr an Bedeutung für viele Vogelarten. Bietet aber auch zahlreichen anderen Tierarten Lebensraum. Optimal ist, wenn über den Winter hinweg die Zwischenfrüchte recht lange stehen bleiben. Somit leistet die Landwirtschaft einen nicht unerheblichen Anteil im Bereich der Lebensraumvielfalt mit ausreichender Nahrung. Je nach Zusammensetzung vom Saatgut kann man unzählige Vogelarten dort beobachten, sofern man sich etwas Zeit nimmt. In reich strukturierten Wäldern und naturnahen Gärten trifft man ebenfalls den ein oder anderen Pipmatz an. Also los geht’s zum Beobachten – für jeden wird da wohl ein Kandidat dabei sein, den man bereits kennt oder noch kennenlernt. Von Michael Nowak

  M. Nowak 
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Resümee zu den Beobachtungstipps zum Jahreswechsel

Leider erreichten uns nur wenig Rückmeldungen, was aber nicht dramatisch ist. Aber insgesamt betrachtet konnten diesen Winter wieder so manche Art, die zu den Kurz- und Mittelstreckenziehern zählen, beobachtet werden. Viele nutzten die Zwischenfruchtäcker um über die Runden zu kommen. Dort finden die unterschiedlichsten Arten Sämereien, Insekten und auch Mäuse, sowie Schutz in der Vegetation. Gerade jetzt nach dem Wintereinbruch mit Schnee waren die Flächen sehr wichtige Rückzugsgebiete. Auf einer Fläche von knapp 5 ha, im Raum Donzdorf, nutzen  mindestens 15 Heckenbraunellen, 16 Rohrammern, 1 Zilpzalp, 21 Bluthänflinge die Zwischenfrucht als Lebensraum. Weitere Arten, die auch Nutznießer von solchen Flächen sind und dort beobachtet werden können, ist das Rotkehlchen, der Zaunkönig, der Buchfink, die Goldammer, der Turmfalke, der Mäusebussard, der Rotmilan und sogar die Kornweihe sowie Feldhasen. Weitere Arten, wie z.B. Hausrotschwanz, Mönchsgrasmücke, Schwarzkehlchen, Rotdrossel, die z.T. andere Lebensräume nutzen, haben versucht in unseren Breiten den Winter zu überdauern. Fazit: Viele Arten nutzen in unserer ausgeräumten Landschaft, die Zwischenfruchtäcker, da es sonst leider kaum noch vergleichbare Vegetationsbereiche, wie Ruderalstandorte mit Karden, Beifuß, etc. zu finden sind und wenn doch, sind diese relativ klein. Von Michael Nowak

  M. Nowak 
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Rohrwasen von oben

Im Jahr 2017 wurden Überlegungen angestellt, mit welchen Maßnahmen wir zukünftig unser Betreuungsgebiet Rohrwasen (zwischen Heiningen und Eschenbach) nachhaltig pflegen, um die Strukturvielfalt der Vegetation zu erhöhen und gleichzeitig die aufkommenden Gehölze und das Röhricht zurückdrängen. Auch das Verlanden der Flachwasserzonen sollte gestoppt werden. So entstand die Idee, das Gebiet mit einer kleinen Herde von Wasserbüffeln zu beweiden.

Siehe NWZ vom 26.10.2017
Stuttgarter Nachrichten vom 03.12.2017

Im Herbst 2018 war es dann soweit. Drei Kühe, drei Kälber und ein Bulle übernahmen die natürliche Landschaftspflege im Feuchtbiotop Rohrwasen.

Siehe NWZ vom 09.11.2018

Die Untere Naturschutzbehörde überwacht die Veränderungen im Gebiet, die durch die Beweidung entstehen. Dazu wurde das Gebiet schon zweimal mit einer Drohne beflogen.

Eine Befliegung ist nur mit entsprechender Ausnahmegenehmigung erlaubt und dient der Dokumentation sowie Überwachung der Flächenentwicklung.

Fabian Schmid hat uns erfreulicherweise sein Drohnenvideo (09.11.2020) zur Verfügung gestellt.

  F. Schmid 
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Feuchtgebiet Turm

lang ist es inzwischen her, als wir in einer groß angelegten Aktion der Krebsschere beim Feuchtgebiet Turm den Kampf angesagt haben (siehe Bild – das Gewässer war komplett mit der Pflanze zugewachsen).

Info: Pflegemaßnahme am 23.07.15 und am 03.08.15 sowie den Bildbericht von 2012.

In Kooperation mit dem BNAN als Grundstückseigentümer verlor man so manche Schweißperle im Kampf gegen die Pflanze. Man hatte damals schon gewusst, dass ein langer Atem notwendig ist um der Krebsschere (welche nicht in das Gewässer gehört) Herr zu werden; es hat sich aber gelohnt. Inzwischen sind es nur noch wenige Krebsscheren, die einmal im Jahr händisch geerntet werden. Die Artenvielfalt stieg auch wieder an und FFH Arten wie die Große Moosjungfer und der Kammmolch als auch vielen weiteren Arten kamen die Aktionen zugute. Von Michael Nowak

Ein Biotop benötigt regelmäßig Pflege. Dieser Tage (17.11.20) musste man dem stark aufkommenden Schilf mittels Mähboot zu Leibe rücken.

Eberhard Wurster, der die Homepage vom BNAN Geislingen betreut, hat dazu ein paar Bilder eingestellt.

  M. Nowak 
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Biotoppflege Bühlwiese und Siomonsbach

Am Samstag, 24.10.2020 (!!! Nicht wie geplant am 17.10.20 !!!) treffen wir uns um 13:00 Uhr am Simonsbach in Donzdorf bei Unterweckerstell um die bereits abgemähte Fläche im Naturdenkmal Simonsbach abzuräumen. Weiter sind kleine Gehölzarbeiten vorgesehen. Auch die Bühlwiese ist dann schon gemäht und zum Abräumen bereit. Die Maßnahmen sind notwendig, um die offenen Bereiche und somit die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten zu bewahren. Die notwendigen Arbeitsmittel sind alle vor Ort. Bitte um kurze Rückmeldung, wer an dem Tag helfen kann – vielen Dank. Bei Rückfragen: Michael Nowak 07161/84022 oder info@nabu-suessen.de.

  M. Nowak 

Kurzberichte Bühlwiese:
Bildbericht vom 21.01.2006  -  Kurzbericht 30.10.2010  -  Kurzbericht 29.12.2012  -  Kurzbericht 07.12.2013  -  Kurzbericht 30.01.2016  -  Kurzbericht 20.07.2016  -  Kurzbericht 07.01.2017  -  Kurzbericht 16.12.2017 - Kurzbericht 2018  -  Kurzbericht 12.10.2019  -  Kurzbericht 28.12.2019

Kurzberichte Simonsbachstausee:
Kurzbericht 12.10.2019  -  Kurzbericht 2018 - Kurzbericht 2017 - Kurzbericht 2016 - Kurzberich 2015 - Kurzbericht 2014 - Kurzbericht 2013 - Kurzbericht 2011 - Kurzbericht 2010
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Wo waren die vielen Männer heute? Die Überzahl an Frauen malochten was das Zeug hielt. Ohne die Frauenpower wäre wohl das Vesper am Abend ausgefallen. Am Bühl hatte man dann noch so manche Zuaguggr – übersetzt Zuschauer. Wir hatten noch Rechen und Gabeln übrig, aber wie heißt es so schön: Zuagugga isch scho Arbad gnuag! Zumindest waren alle glücklich und zufrieden nach getaner Arbeit. Die Röhrichtbewohner, wie Teich- und Sumpfrohrsänger werden hoffentlich staunen, wenn sie im kommenden Jahr aus ihrem afrikanischen Winterquartier zurückkommen und uns dann mit ihrer Anwesenheit beglücken. Und für die Mühe und Arbeit bedankt sich auch das Breitblättrige Knabenkraut Dactylorhiza majalis auf der Bühlwiese. Früher wesentlich häufiger in den feuchten Tallagen. Inzwischen leider nur noch kleine Reliktpoulationen. Profiteur von unserem Einsatz ist auch der wenig bekannte Braune Feuerfalter Lycaena tityrus. Von Michael Nowak

  M. Nowak 
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Vogelzugbeobachtung am Fränkel

Der Vogelzug hat viele Facetten, von sehr spannend/aufregend, wie ein guter Thriller/Krimi, oder recht amüsant bis dramatisch, wie eine Komödie . BirdLife Schweiz formulierte es auch sehr treffend: Im Herbst beginnt sie wieder, die „Flugshow“ der etwas besonderen Art. Tausende Zugvögel passieren bei uns den Albtrauf. Die verschiedenen Phänomene des Vogelzugs, wie man z. B. die unterschiedlichen Arten bestimmen kann u.v.m. wird von den Fachleuten Eberhard Wurster, Markus Kückenwaitz und Michael Nowak erklärt. Wir treffen uns zu dieser Kooperationsveranstaltung mit dem BNAN (http://www.bnan-geislingen.de) am Samstag, 03.10.2020 um 08:30 Uhr (Dauer ca. 3 Stunden) Wanderparkplatz Grünenberg zwischen Unterböhringen und Grünenberg. Bei Rückfragen: 07161 / 84022 oder unter info@nabu-suessen.de.

  M. und A. Nowak 

Vogelzugkurzberichte:  -  2019  -  2016  -  2015  -  2014  -  2013  -  2012  -  2011

An dem recht trüben „Tag der Deutschen Einheit“ konnten rund 20 Teilnehmer begrüßt werden. Bereits am Treffpunkt zogen zahlreiche Vögel unterschiedlichster Arten über uns hinweg. Wegen dem grauen Herbsttag waren leider auch alle Vögel grau und eine artliche Bestimmung konnte nur durch Flugrufe, Silhouette, Truppform und weiterer Merkmale erfolgen. Zahlenmäßig sehr stark waren Kernbeißer (einige hundert), Buchfinken und Singdrosseln vertreten, darunter auch bereits einzelne Bergfinken und eine Rotdrossel. Weiter überflogen uns Trupps von Erlenzeisigen. Auch Hohl- und Ringeltauben waren schon unterwegs. Zilpzalpe machten sich im Feldgehölz mit ihren „tui“-Rufen bemerkbar. Die Misteldrossel zeigte sich u.a. sehr schön im Spektiv. Da der Vogelzug sehr vielschichtig ist, konnte nur ein Bruchteil davon vermittelt werden, wie z.B. die Vogelberingung, neue Technologien wie  die Satellitentelemetrie und der Hell-Dunkel-Geolokator und die Orientierung ohne Navigationssytem. Auch die enormen Zugleistungen einzelner Arten, wie z.B. die der Pfuhlschnepfe mit ihrem Nonstopflug von etwa 10.000km von Ost-Sibirien/West-Alaska ins Winterquartier nach Australien/Neuseeland, die Gefahren auf dem Zugweg uvm waren Gegenstand der Ausführungen . Der Durchzug endete weitgehend durch eine aufkommende Regenfront, die uns auf dem Rückweg noch erreichte. Von Michael Nowak

  E. Wurster, M. Nowak  
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NWZ vom 01.09.20

Tierische "Landschaftspfleger"

Ziegenbeweidungsprojekt des NABU Süßen und Umgebung 

Das Ziegenbeweidungsprojekt im Gewann „Eichbühl“, unterhalb von Schloß Ramsberg zwischen Süßen und Donzdorf gelegen, macht dem NABU-Aktiven Michael Nowak viel Freude. Seit Jahren schon bemühte sich die NABU-Ortsgruppe um einen geeigneten Ziegenhalter, dieser wurde schließlich in Person von Konrad Rühle aus Lauterstein vor zwei Jahren gefunden.
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 W. Jakob    -  NWZ Originalausgabe
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Biotoppflege beim Eichbühl und Golfeck

am Samstag, dem 22. August 2020, um 9:00 Uhr,  (Anfahrtsbeschreibung). Wenn jemand etwas später kommen möchte, ist das auch kein Problem. Folgende Maßnahme ist vorgesehen: die Wiese am Eichbühl und am oberen Teil des Golfecks abrechen; der Mähtrupp der Lebenshilfe hat die Flächen schon im Laufe der Woche gemäht! Das benötigte Werkzeug ist vorhanden. Für Getränke ist auch gesorgt. Von Vorteil ist festes Schuhwerk, lange Hose und Arbeitshandschuhe. Wieso machen wir das? Die südexponierten Hanglagen am Eichbühl und Golfeck sind Lebensraum zahlreicher, wärmeliebender Tier- und Pflanzenarten. Ohne Pflege würden diese Bereiche relativ schnell verbuschen und an Wertigkeit verlieren.

Wir freuen uns auf eure Mithilfe, bei vielen Helfern ist die Arbeit im Laufe des Vormittags zu schaffen!

Rückfragen können an W.Jakob unter 07162/41055 gestellt werden!

Kurzbericht 2019 - Kurzbericht 2018 - Kurzbericht von 2016 - Kurzbericht von 2015 - Kurzbericht von 2013 - Kurzbericht von 2012 - Kurzbericht von 2011 - Kurzbericht von 2010 - Bildbericht von 2008 - Bildbericht von 2004 - Pressebericht der NWZ vom 22.08.13
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5 fleißige Helfer haben nun am Montagabend den am vergangenen Samstag wegen schlechtem Wetter verlegten Arbeitseinsatz nachgeholt. Das Mähgut war schön abgetrocknet und lies sich gut an der Bergkuppe des „Eichbühls“ abrechen. Nach 2 ½  Stunden war die Arbeit getan und jeder der Mitwirkenden war dann doch ganz ordentlich ins Schwitzen gekommen! Nach getaner Arbeit konnte man noch die Abendstimmung an dieser schönen Baumwiese genießen, ein Schwätzchen halten und schließlich den Heimweg zum verdienten Abendvesper antreten! Von Wolfgang Jakob


  W. Jakob    weiteres Foto 
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Beobachtungs-Tipp: Türkenbund-Lilie

Die Beobachtungserfolge sind bei Pflanzen wesentlich höher als bei den Tieren, die i.d.R. nicht an der gleichen Örtlichkeit verweilen. Durch den anhaltenden Regen der letzten Tage haben u.a. zahlreiche Pflanzen profitiert. Die Türkenbund-Lilie blüht derzeit besonders schön und prachtvoll in den Buchenwäldern am Albtrauf. So manche Lilie erreicht sogar Höhen bis knapp 150cm. Allerdings kommen nicht alle zur Blüte, da das hübsche Lilienhähnchen Lilioceris lilii bei den Blättern und Knospen schwach wird. Es entstehen typische Loch- und Randfraßstellen. Aber auch den Rehen schmecken die Blütenknospen. Andere Schönheiten unter den Pflanzen, wie den Gelben Eisenhut Aconitum vulparia, die Gewöhnliche Akelei Aquilegia vulgaris und das wohlriechende Silberblatt Lunaria rediviva, welches jedoch nur noch vereinzelt blüht, kann man ebenfalls finden. Es lohnt sich also durch den Wald zu schlendern und Pflanzen kennenzulernen. Wer nicht unbedingt ein Buch mitnehmen möchte, kann auch Apps nutzen, wie z.B. die FLORA incognita (https://floraincognita.de).

  M. Nowak  
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Montage von Eulenkästen

Seit 1989 wurden im Bereich von Ottenbach 19 Nisthilfen für Schleiereulen angebracht. Durch einen Brand wurde der Eulenkasten vom Fladenhof vernichtet und der in der Scheuer in den Hausgärten mußte einem Neubau weichen, so dass aktuell 17 Kunsthöhlen zur Verfügung stehen.

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  Übersichtskarte 

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Beobachtungs-Tipps: Die rote Libelle

Nach wie vor dürfen noch keine Führungen durchgeführt werden. Somit bietet es sich an, selbst mal auf Erkundungstour zu gehen. Gerade um diese Jahreszeit lohnt sich ein genauer Blick auf die Gewässer, denn dort kann man eine rote Kleinlibelle entdecken, die in der Färbung einzigartig ist – die Frühe Adonislibelle (Verwechslungsgefahr höchstens mit der Zarten Rubinjungfer, die jedoch bei uns nicht vorkommt). Hilfreich ist ein Fernglas mit Nahfokussierung. Am späten Vormittag lassen sich dann gut Paarungen (dabei entsteht ein fast perfektes Herz) und Eiablagen beobachten. Die Eiablage erfolgt dabei i.d.R. im Tandem, wobei das Weibchen auch vollständig untertauchen kann. Botanisch kann man seine Kenntnisse erweitern, indem man schaut, an welchen Pflanzen die Eiablagen stattfindet

und der Vogel der auf Wespen steht

Nicht nur ein Blick in den Tümpel kann den Horizont erweitern – auch am Himmel gibt es so manches zu entdecken, wie der erst kürzlich aus seinem Winterquartier, im tropischen Afrika, zurückkehrende Wespenbussard, dessen Nahrung u.a. Wespenlarven u. -puppen sind, die aus dem Boden gegraben werden. Sieht dem Mäusebussard recht ähnlich, aber unverwechselbar ist sein Balzflug. Dieser ist girlandenartig und wird auch „Schüttel- oder Schmetterlingsflug“ genannt. Dabei fliegt der Vogel in einem steilen Bogen aufwärts, hält kurz inne, um dann abfallend mehrfach die Flügel, nahezu senkrecht, über dem Rücken „zusammenzuklatschen“. Dies wiederholt sich oft mehrfach – sehr eindrucksvoll.

Also Fernglas einpacken und nach den kleinen und großen Dingen in der Natur Ausschau halten. Viel Erfolg. Von Michael Nowak

  Collagen M. Nowak:  Frühe Adonislibelle     Wespenbussard 
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Beobachtungs-Tipp:
Schwarze Schönheit
Bibio marci

So mancher fragte sich schon, was denn das für schwarze „Mugga“ sind, die aktuell stellenweise zu tausenden, sehr gerne an Waldrändern, angetroffen werden. Trotz der Häufigkeit, wissen viele überhaupt nicht, was da so träge mit herabhängenden Beinen herumfliegt. Es ist die Markushaarmücke (gem. Fachliterarur fälschlicherweise oft auch als Märzfliege bezeichnet). Die Mücken sind glänzend schwarz und stark behaart. Die Männchen haben sehr große, die Weibchen hingegen ziemlich kleine Augen und einen kleinen Kopf. Der Paarfindung dient ein Tanz in der Luft, wo hunderte beteiligt sind. Die Larven entwickeln sich im Boden und sind dort recht gesellig. Bodenbiologisch sind die Larven von Bedeutung bei der Humusbildung. Sie können aber auch in Massen an die Wurzeln lebender Pflanzen gehen. Verspeist werden die Mücken ganz gerne von Vögeln als auch von Hornissen. Eine ähnliche Art ist die Gartenhaarmücke Bibio hortulanus. Auch unter den häufigen Arten gibt es noch Interessantes zu entdecken und die vielen kleinen Lebewesen können auch begeistern. Von Michael Nowak.

  Markushaarmücke (M. Nowak) 
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Vogeluhr

 

 

Wenn Sie wissen möchten, ab wann welcher Vogel wie singt, dann klicken Sie hier.

 

 

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Hände weg von Jungvögeln

Die ersten Jungvögel sind bereits ausgeflogen und die Vogeleltern müssen mit Erstaunen feststellen, dass die Menschheit seit der Corona-Pandemie die Natur für sich offenbar neu entdeckt hat. Deshalb die eindringliche Bitte an alle Menschen, die auf den ersten Blick scheinbar verwaiste Jungvögel gefunden haben, diese nicht mitzunehmen. Oft verlassen Jungvögel ihre Nester bevor sie richtig fliegen können und verteilen sich im Umfeld (z. B. bei Amsel und Hausrotschwanz). Die Eltern sind jedoch meist nicht allzu weit entfernt von ihrem Nachwuchs. Wenn solche scheinbar hilflosen Jungvögel in unsere Obhut genommen werden, ist dies zwar gut gemeint, bedeutet aber für den Vogel, dass ihm lebensnotwenige Dinge fehlen, die er sonst von seinen Eltern lernt. Oft wird dann auch nicht artgerechtes Futter verabreicht, was zu Folgeschäden führen kann. Auch die Unterbringung ist äußerst wichtig. Ein Eingreifen ist erst bei akuter Gefahr sinnvoll, wenn z.B. ein Jungvogel auf der Straße sitzt. Dieser sollte ins nächstgelegene Gebüsch getragen werden (Jungvögel können ohne Probleme angefasst werden, da der Geruch des Menschen die Eltern nicht stört). Die Vogeleltern werden ihren Schützling dort weiter füttern. Besteht die Annahme, dass Jungvögel verwaist sind, muss man in entsprechendem Abstand mindestens 1 Stunde beobachten, ob nicht doch noch die Eltern zum Füttern kommen. Wenn es sich bestätigen sollte, dass Jungvögel elternlos sind oder gar verletzt, sollte man sich an Fachleute wenden, die weiterhelfen können. Sehr hilfreich sind die Informationen vom NABU-Vogelschutzzentrum https://www.nabu-vogelschutzzentrum.de/ oder die Seite von der Wildvogelhilfe http://www.wildvogelhilfe.org/. Speziell für den Mauersegler: Siehe Informationen der Deutschen Mauersegler Gesellschaft e.V. unter https://www.mauersegler.com/. Grundsätzlich gilt jedoch, wenn ein verletzter Vogel oder von den Eltern verlassener Jungvogel gefunden wird, dieser auf jeden Fall professionelle Hilfe benötigt. Von Michael Nowak.

  Junge Stockenten (M. Nowak)  

Siehe auch:

Jungvögel – was tun?  -  Was tun mit einem Mauersegler?  -  Entenbruten auf Flachdächern
und Balkonen  -  Tiere in Not   -  Jungvögel 2019
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Aufbau eines Amphibienschutzzaunes

ein außerplanmäßiger Einsatz findet jetzt am Samstag, 14.3.2020 statt. Den Arbeitseinsatz leitet der BNAN (Bund Naturschutz Alb Neckar, http://www.bnan-geislingen.de/). Wir verfolgen die gleiche Ziele im Naturschutz und helfen uns deshalb auch gegenseitig aus. Der Termin wurde leider erst jetzt fest gemacht. Es wird wie jedes Jahr der Amphibienschutzzaun beim Grünenberg aufgebaut. Werkzeug und Zubehör sind vor Ort. Wir treffen uns um 13 Uhr beim ehemaligen Kompostplatz Gingen/Fils, welcher zwischenzeitlich als Wanderparkplatz ausgewiesen wurde (siehe Anfahrtsskizze). Rückfragen an M. Nowak 07161/84022. Ansprechpartner vor Ort sind Markus Kückenwaitz, Eberhard Wurster und Helmut Schmidt.

  Grasfrosch, Kamm- und Bergmolch (M. Nowak) 

Dank der zahlreichen Helfer/innen und der guten Witterung konnte der Amphibienschutzzaun relativ flott aufgebaut werden. Mit musikalischer Begleitung von Singdrosseln, einschließlich Coverversionen anderer Arten, die Turdus philomelos geboten hat, liefen die Arbeiten fast von alleine. Nun ist ein sicheres Queren der Straße gewährleistet. Alltäglich stehen jetzt  Kontrollgänge und die Erfassung der verschiedenen Arten auf dem Terminplan. Die Amphibien, die in die Eimer fallen, kommen dann in den Genuss direkt zum Laichgewässer getragen zu werden und wir freuen uns, die Tiere gerettet zu haben. Ob Fröschli, Krötli und Lurchi dies auch so sehen wird wohl immer ein Geheimnis bleiben. Im gesamten Landkreis sind jedes Jahr zahlreiche Ehrenamtliche während der Amphibienwanderungen unterwegs, damit die Tiere nicht Opfer vom Verkehr werden. Ein Armutszeugnis ist nach wie vor, dass es im Landkreis mehr als schleppend voran geht, wichtige Wanderpassagen mit funktionierenden Leitsystemen auszustatten, damit alltägliche Kontrollgänge und der Auf- und Abbau nicht mehr notwendig sind. Von Michael Nowak

 M. Nowak 
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Broschüre des Landwirtschaftsamtes GP

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Viele Angebote rund um Lebensmittel und Ernährung

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Stubenreinigung beim Großen Mausohr

am Samstag, 22.2.20 treffen wir uns um 13:30 Uhr zur Fledermaus-Stubenreinigung direkt an der kath. Kirche in Nenningen. Dauer der Aktion ca. 2 Stunden. Die Kirche beherbergt eine der größten Kolonien vom Großen Mausohr im Landkreis Göppingen und umfasst je nach Witterung bis zu 1000 Tiere. Allerdings gab es wegen der sehr heißen Sommer 2018 und 2019 zahlreiche Verluste bei den Jungtieren. Alle 2 Jahre wird der Boden im Kirchturm vom Fledermauskot gereinigt und in Säcke abgefüllt zur weiteren Verwendung als Naturdünger. Für den Einsatz sind 2-3 Helfer/innen ausreichend. Deshalb die Bitte um kurze Rückmeldung, wer an diesem Tag Zeit hätte. 
Bei Rückfragen: Michael Nowak 07161 / 84022 und Peter Menrad 07165 / 20010

  Peter Menrad inspiziert die Wochenstube (M. Nowak) 

Kurzbericht 10.02.18  -  Kurzbericht 01.03.14 - Kurzbericht 16.03.13  -  Bericht vom Großputz in der Fledermauskolonie der kath. Kirche in Nenningen am 31.10./01.11.2011
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7 Erwachsene und 2 Kinder waren heute bei der Stubenreinigung der Großen Mausohren dabei. Wie es sich für Schwaben gehört, wurde das Quartier am Schluss noch gekehrt, so dass am Ende alles blitzeblank war. Gut 100 kg Guano wurde in Säcke abgefüllt. Die Fledermäuse werden staunen, wenn sie ihr Sommerquartier wieder beziehen. Von Michael Nowak

C. Tyrna  

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Biotoppflege Wiesgärten

Am Samstag, den 08. Februar 2020 findet ab 9:00 Uhr auf unseren Grundstücken im Gewann Wiesgärten zwischen Süßen und Donzdorf (siehe Anfahrtsskizze) ein Arbeitseinsatz statt. An diesem Vormittag wollen wir die Hecke auf unserem alten Wiesgärtengrundstück zurückschneiden und das Schnittgut mit Hilfe unseres Hängers in die bestehende Benjeshecke“ auf unserem neuen Wiesgärtengrundstück aufschichten b.z.w. vorhandene Lücken schließen. Dort sollen auch mit dem Freischneider die aufkommenden Brombeeren entfernt werden. Der Arbeitseinsatz endet bis zur Mittagszeit! Wir benötigen 2 Helfer mit Motorsäge und Freischneider! Arbeitshandschuhe bitte mitbringen. Bei sehr schlechter Witterung wird der Einsatz verschoben. Rückfragen bei Peter Menrad unter 07165 / 200108 oder bei Wolfgang Jakob unter 07162/41055 und unter info@nabu-suessen.de.

Wiesgärten 07.02.2015 (W. Lang)

Kurzbericht 13.01.18  -  Kurzbericht 19.07.17,  -  Kurzbericht 30.01.16,  -  Kurzbericht 22.03.14,  -  Kurzbericht 08.02.14,  -  Kurzbericht 08.12.12  -  Kurzbericht 07.01.12,  -  Kurzbericht 28.10.11,  -  Kurzbericht 24.09.11
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An der Pflegemaßnahme waren 6 Personen beteiligt, die bei schönem Wetter alle geplanten Arbeiten durchführten. Die Reste vom Baumschneidekurs und die abgeschnittenen Teile der Hecke an der Straße wurden in die bereits vorhandene Benjeshecke eingearbeitet. Um 12.00 Uhr war alles erledigt und wir gingen zufrieden nach Hause. Von Peter Menrad
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Obstbaumschnittkurs am Samstag, 1. Februar 2020, um 13.00 Uhr

Durch sachgemäßen Schnitt will man früher einsetzende und höhere Erträge erreichen. Außerdem soll die Ernte erleichtert werden. Auch die spätere Pflege ist dann einfacher. Das Auslichten der Krone sorgt für eine gute Belüftung dieser Bereiche. Das beugt Pilzerkrankungen und Schädlingsbefall vor. Geschnittene Bäume sollen gesünder sein und länger Erträge bringen. Hochstämmige Obstbäume sind langlebige Gehölze, die bei guter Pflege ein Ertrags- und Lebensalter von fünfzig bis einhundert Jahren erreichen. Im Vordergrund steht in den ersten Jahren nicht der Fruchtertrag, sondern ein zügiger Aufbau des Kronengerüsts. Dieses kann bei Hochstammobstbäumen auf starkwüchsigen Unterlagen je nach Obstart und -sorte später einen Durchmesser von sieben bis zwölf Metern erreichen. Die Ertragsphase bei diesen Obstgehölzen beginnt in der Regel ab dem 7. bis 12. Standjahr und hat ihren Höhepunkt oft erst im Alter von 30 bis 50 Jahren. Wir zeigen ihnen was sie bei einem Erziehungsschnitt beachten müssen. Außerdem werden wir Ihnen auch einen Verjüngungsschnitt an alten Obstbäumen vermitteln Der NABU-Süßen und Umgebung bietet allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Obstbaumschnittkurs am Samstag, 1. Februar 2020, um 13.00 Uhr in den Wiesgärten an. Wiese zwischen Süßen und Donzdorf, Nähe Baierhof. Wolfgang Nägele und Eberhard Herrmann freuen sich auf Ihr Interesse. Bei Fragen wenden sie sich an Eberhard Herrmann, Tel.: 07162/6262 oder Wolfgang Jakob 07162/41055

Wegbeschreibung  -  Kurzbericht 2019  -  Kurzbericht 2018  -  Kurzbericht 2017  -  Kurzbericht 2016  -  Kurzbericht 2015  -  Bildbericht 2015 -  Kurzbericht 2014  -  Kurzbericht 2013  -  Bildbericht 2012  -   Kurzbericht 2012  -   Kurzbericht 2011 m
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Bei warmer und anfangs trockener Witterung waren über 45 Interessierte auf das Grundstück des Naturschutzbunds Süßen und Umgebung (NABU) in den Wiesgärten zwischen Süßen und Donzdorf gekommen, um Kenntnisse über den Baumschnitt an Streuobstbäumen zu erlernen oder zu erweitern. Eberhard Herrmann vom NABU begrüßte die Teilnehmer zum Kurs „Schnittunterweisung an Hochstämmen im Streuobstbau“. „Durch Ihre Bereitschaft, die Bäume zu pflegen, tragen Sie elementar zum Erhalt unserer Kulturlandschaft bei“, lobte er. „Das sind ja fast mehr Leute als Bäume auf unserer Wiese“ freute sich Herrmann über das rege Interesse.   weiterlesen
NWZ vom 11.02.20

W. Schmied 
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Mitgliederhauptversammlung

Mit einem bebilderten Jahresrückblick über die Aktivitäten des Jahres 2019

Der Vorstand des NABU Süßen und Umgebung lädt am Samstag, den 18. Januar um 18.30 Uhr in den Löwen in Süßen zur Jahreshauptversammlung 2020 ein. Offizieller Beginn um 19.30 Uhr, zuvor besteht die Möglichkeit zum Essen. Im Mittelpunkt des Treffens steht ein schon seit Jahren sehr beliebter bebilderter Jahresrückblick, der die Aktivitäten und Erlebnisse unserer Ortsgruppe im Jahr 2019 auf eindrucksvolle Weise vorstellt. Der Vorstand hofft, dass möglichst viele der Mitglieder des NABU die Gelegenheit zum Kennenlernen nutzen werden.

Tagesordung

1. Begrüßung
2. Bericht des Vorstandes (Bildpräsentation)
3. Entlastung des Vorstandes
4. Ausblick und Verschiedenes
5. Kurzvortrag: Biotoppflege mit Wasserbüffel im NABU-Gebiet Rohrwasen in Heiningen

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei unserer Mitgliederversammlung begrüßen zu dürfen.

Ihre Vorsitzende des NABU Süßen und Umgebung

Kurzbericht 19.01.2019, Kurzbericht 27.01.18, Kurzbericht 21.01.2017, Kurzbericht 23.01.2016, Kurzbericht 24.01.15, Kurzbericht 18.01.14, Kurzbericht 21.01.12, Bildbericht 22.01.11,
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24 Mitglieder, darunter auch mehrere Neumitglieder,  besuchten unsere diesjährige Mitgliederhauptversammlung. Nach der Begrüßung durch Wolfgang Lissak wurde das Protokoll der letzten Mitgliederhauptversammlung von Christel Tyrna verlesen, danach folgte ein kurzer Bericht zur Mitgliederentwicklung von Wolfgang Jakob. Im Anschluss daran folgte der Kassenbericht, vorgetragen von Walter Schmid sowie der Bericht der Kassenprüfung, durchgeführt von Andreas Nowak, gefolgt von der einstimmigen Entlastung des Kassierers. Weiter ging es mit dem Bericht des Vorstandes, der schon seit mehreren Jahren in Form eines bebilderten Jahresrückblicks von Michael Nowak präsentiert wird. Diese Bildpräsentation ist immer der Höhepunkt der Hauptversammlung, zeigt sie doch durch viele sehr schöne Bilder die Aktivitäten und  Erlebnisse der NABU-Gruppe auf eindrucksvolle Weise auf und wurde auch dieses Mal von Michael Nowak gekonnt und humorvoll vorgetragen. Es folgte die Entlastung des Vorstandes, auch dies geschah einstimmig! Nach einem kurzen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten in diesem Jahr stellte Wolfgang Lissak die Biotoppflege mit Wasserbüffel im NABU-Gebiet Rohrwasen in Heiningen vor. Dieses Projekt scheint sich zu einem Erfolgsmodell zu entwickeln, was mit ebenfalls wunderbaren Bildern gekonnt vorgestellt wurde. Im Anschluss an den offiziellen Teil klang der Abend nach vielen Gesprächen unter den Besuchern gegen 23.30 Uhr aus! Von Wolfgang Jakob

Foto: W. Jakob  - 
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Gehölzpflege am Eichbühl in Donzdorf

Um die südexponierten Hanglagen am Eichbühl für wärmeliebende Tiere und Pflanzen wieder attraktiver zu gestalten hatten uns bereits ab dem Spätsommer Ziegen bei der Landschaftspflege tatkräftig unterstützt. Nun sind so manche Gehölze aber noch zu entfernen, um u.a. die alten Streuobstbäume, aber auch Eichen, wieder freizustellen. Weiter ist geplant, eine weitere Schneise freizusägen, um für die kommende Saison abschnittsweise den Zaun stellen zu können. Das anfallende Schnittgut schichten wir auf. Dies wird dann von einem Unternehmer gehäkselt. Wir treffen uns direkt vor Ort (siehe Anfahrtsskizze) am Samstag, 4. Januar 2020 um 9:00 Uhr. Der Arbeitseinsatz wird wohl über den Mittag gehen (wer aber früher gehen muss - kein Problem). Für Vesper und Getränke ist auf jeden Fall gesorgt. Es wäre schön, wenn wir genügend Leute wären, da es viel zu tun gibt. Festes Schuhwerk, Handschuhe sind notwendig. Bei Rückfragen: Wolfgang Lissak, Michael Nowak,  07161 / 944747, 07161 / 84022 oder unter info@nabu-suessen.de.   

 Foto: M. Nowak  -  vergrößern

Kurzbericht 17.08.19 - Kurzbericht 2018 - Kurzbericht von 2016 - Kurzbericht von 2015 - Kurzbericht von 2013 - Kurzbericht von 2012 - Kurzbericht von 2011 - Kurzbericht von 2010 - Bildbericht von 2008 - Bildbericht von 2004 - Pressebericht der NWZ vom 22.08.13
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Durch den Regen in der Nacht war der heutige Einsatz doch etwas schmierig im Hanggelände. Aber viele fleißige Hände packten trotzdem an (10 NABU´ler). Die knatternden Motorsägen mussten aber auch Leistung bringen. Gegen Mittag stärkten wir uns für die Schlussrunde. Die Obstbäume können nun wieder durchatmen. Heute ist ja Tag der Mandarine in Deutschland – wer weiß, ob wir in ein paar Jahren dort Mandarinen anstatt Äpfel und Birnen ernten – hoffen wir aber mal nicht, auch wenn die Früchtchen sehr lecker sind. Es hat mal wieder viel Spaß gemacht. Gegen 14:30 Uhr gings dann ins verdiente Wochenende. Von Michael Nowak

Fotos: W. Jakob  -    -  Bild 2 

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Beobachtungstipp:
Der Zaunkönig – ein Winzling in der Vogelwelt

Den etwa 8-10g schweren, kleinen Wicht kann man im Winterhalbjahr relativ gut beobachten, da die Gebüsche nicht mehr belaubt sind. Speziell im Winterhalbjahr bilden sich Schlafgemeinschaften von bis zu +/- 20 Vögel. Die schlafenden Zaunkönige sind wohl stets im Kreis angeordnet mit dem Kopf zur Mitte und den Schwänzchen nach außen um den Wärme-/Energieverlust möglichst gering zu halten. Die Schlafplätze sind gern im Röhricht, Wurzelwerk, … aber auch an Gebäuden (z.B. in Nester der Mehlschwalbe) oder in den selbst gebauten, kugelförmigen Nestern. Naturnahe Gärten lieben die quirligen Vogelzwerge, die wie Mäuse im Unterholz huschen. Man kann auch noch viele andere Eigenarten in dieser Jahreszeit entdecken – es lohnt sich den König unter „die Lupe“ zu nehmen. Von Michael Nowak.

Siehe auch: "Winterbalz" beim Zaunkönig Troglodytes troglodytes

Foto: Zaunkönige (A. Nowak)  -  vergrößern
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Biotoppflege Bühlwiese und Bühlteich

Die Feiertage sind nun vorbei und so mancher wird sich bestimmt freuen wieder tatkräftig anzupacken. Am Samstag, 28. Dezember 2019 wäre es dann soweit. Wir treffen uns um 9:00 Uhr auf der Bühlwiese in Süßen (siehe Anfahrsskizze). An diesem Vormittag sind ausschließlich Gehölzarbeiten zu machen. Auf der Bühlwiese sind die Hochstaudenbereiche wieder freizustellen und am Bühlteich ist die starke Beschattung durch die Gehölze zurückzunehmen. Das Schnittgut wird entsprechend aufgeschichtet für den Abtransport durch die Gemeinde. Bei sehr schlechter Witterung wird der Einsatz verschoben. Rückfragen bei Michael Nowak unter 07161 / 84022 oder info@nabu-suessen.de.

Foto: M. Nowak  -  vergrößern

Kurzberichte Bühlwiese:
Bildbericht vom 21.01.2006  -  Kurzbericht 30.10.2010  -  Kurzbericht 29.12.2012  -  Kurzbericht 07.12.2013  -  Kurzbericht 30.01.2016  -  Kurzbericht 20.07.2016  -  Kurzbericht 07.01.2017  -  Kurzbericht 16.12.2017  -  Kurzbericht 13.10.2018
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3 Mädle, 3 Kärle (älle im fordgeschriddena Aldr) ond 1 Bempes han heud bei beschtem weddr gschafft ond han älles geba. Älles isch ferdich gworda - des isch ganga wias Katzamacha. Om die Middagszeid war nah baschda. Soichwarm war´s nah älle. Hoffa mr mol, dess onser Gschaffes den Viechern au gfälld. Håsch me? dåhanna im Schwabaländle schwätze mir halt mol so.  Von Michael Nowak

Foto: M. Nowak  -  vergrößern

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Stand:19.12.2019

Aus den Eckpunkten ist ein tragbarer Gesetzentwurf entstanden

keine weitere Mobilisierung mehr zum Volksbegehren Artenschutz

Die Halbierung der Pestizide, deutlich mehr Öko-Landbau und mehr Lebensräume: Baden-Württemberg hat einen ambitionierten Gesetzentwurf gegen das Arten- und Höfesterben auf den Weg gebracht. Zu diesem Ergebnis kommt der Trägerkreis des Volksbegehrens Artenschutz – „Rettet die Bienen“ und hat einstimmig beschlossen, den von den Ministern präsentierten Gesetzentwurf für mehr Artenschutz als Alternative zum ursprünglich gestarteten Volksbegehren zu akzeptieren. Daraus folgt, dass die Mobilisierung für das Volksbegehren, die seit dem 15. Oktober ruht, nicht wieder aufgenommen wird. Weiterlesen


Volksbegehren Artenschutz (Stand: 26.07.19)

Heute schreiben wir Geschichte: das erste Volksbegehren Baden-Württembergs startet! Unser Volksbegehren Artenschutz „Rettet die Bienen“. Gemeinsam mit vielen Bündnispartnern, etwa aus Landwirtschaft, Wirtschaft oder Naturschutz, wollen wir ein besseres Naturschutzgesetz für Baden-Württemberg, zum Wohle von Mensch und Natur. Dafür brauchen wir in den kommenden sechs Monaten mindestens 770.000 Unterschriften der Wahlberechtigten in Baden-Württemberg. Bitte unterschreiben auch Sie für das Volksbegehren Artenschutz! Und sammeln Sie bitte Unterschriften in Ihrem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis. Es kommt auf jede Stimme an! Unter www.volksbegehren-artenschutz.de finden Sie das Unterschriftenformular und den Gesetzestext.

Wie ja bereits in Presse und Mitteilungsblättern veröffentlicht wurde, kann man in den Rathäusern zu den entsprechenden Öffnungszeiten in den Eintragungslisten seine Stimme abgeben oder Sie füllen das Unterschriftenformular aus und geben dies persönlich oder postalisch bei Ihrer Wohnortgemeinde ab (nicht per Mail oder Fax) oder schicken Sie es an: proBiene, Rosenwiesstr. 17, 70576 Stuttgart. 

Weitere Infos   -  Poster (M. Nowak)  -  vergrößern
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Biotoppflege Immenhalde

Am kommenden Samstag, 7. Dezember 2019 treffen wir uns um 9:00 Uhr in Süßen bei der Immenhalde (siehe Anfahrtskizze) um folgende Arbeiten zu verrichten: Brombeerfelder und Obstbaumschnitt entfernen. In dieser Saison haben uns schon tatkräftig die Hinterwälder Rinder bei der Biotoppflege unterstützt und sehr gute Arbeit geleistet, um die Strukturvielfalt in dem Hanggelände zu erhalten. U.a. wurde auch der kleine Tümpel, welcher stets Wasser verloren hat, durch die Beweidung so verdichtet, dass nun das Wasser stehen bleibt und sich die Grasfrösche bestimmt im kommenden Jahr erfreuen werden. Das anfallende Schnittgut werden wir aufladen und abfahren. Arbeitsgeräte sind vor Ort. Gutes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe sind notwendig. Bei schlechter Witterung (Regen/Schnee) wird der Einsatz verschoben. Wir freuen uns auf tatkräftige Unterstützung. Bei Rückfragen: Michael Nowak 07161 / 84022 oder über info@nabu-suessen.de.

Foto: B. Wacker  -  vergrößern  - 

Kurzbericht 29.12.18  -  Kurzbericht 03.02.18 - Kurzbericht 28.02.15 - Kurzbericht 12.08.13
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Das Wetter meinte es nicht immer gut mit uns. Regenschauer machten den Arbeitseinsatz etwas schmudelig. E. Wurster hat es mal treffend für einen ähnlichen Einsatz formuliert: "Mitleid wäre hier fehl am Platz, denn es waren recht angenehme Temperaturen und wir machen ja die Biotoppflege freiwillig." - Außerdem machte es auch richtig Spaß mit der netten Truppe von 9 Helferinnen und Helfern. Allen ein herzliches Dankeschön. Durch die Pflegearbeiten mit dem Freischneider am Brombeergebüsch gab es auch so manchen Kollateralschaden, d.h., dass so manche Insekten und Spinnentierchen freigelegt wurden. Diese Leckerbissen liesen sich natürlich Rotkehlchen und Zaunkönig nicht entgehen. Sogar ein Wintergoldhähnchen provitierte davon. Von Michael Nowak

Foto: M. Nowak  -  vergrößern
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ROTMILAN UND WINDKRAFT:

Negativer Zusammenhang zwischen WKA-Dichte und Bestandstrends

Dass die Kollision mit Windkraftanlagen für Greifvögel eine wesentliche Bedrohung darstellen kann, ist wissenschaftlich vielfach belegt. Insbesondere der Rotmilan ist als Vogel der Offenlandschaft und durch sein Flugverhalten häufig von tödlichen Kollisionen mit Windkraftanlagen (WKA) betroffen. Dass dies auch auf Populationsebene ein gefährdendes Ausmaß annehmen kann, zeigte bereits eine umfangreiche Untersuchung am Beispiel von Brandenburg (Bellebaum et al. 2013).

DER FALKE 11/2019  -  weiterlesen
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Ökologische Paradiese am Straßenrand

Michael Nowak vom Nabu in Süßen (Kreis Göppingen) ist richtig sauer: Immer wieder werden im Filstal die Wiesen und Hecken entlang der Straßen radikal gemäht und niedergeschnitten – und das auch mitten in der Brutzeit, wenn Neuntöter und Sumpfrohrsänger ihre Jungen aufziehen.

Bericht der Stuttgarter Zeitung vom 09.10.19  -  weiterlesen
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Die Feldlerche - Vogel des Jahres 2019

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. Die Feldlerchen-Saison ebenfalls. Aber gerade jetzt im Oktober erreicht der Herbstzug der Lerchen seinen Höhepunkt. Zu den Brutvögeln gesellen sich Durchzügler, die wohl hauptsächlich aus Nordosteuropa kommen. In ausgedehnten Feldfluren lassen sich oft große Trupps nieder um zu rasten und Energie zu tanken für den Weiterflug ins Winterquartier. Dieses erstreckt sich von Süd-England über Frankreich bis zur Iberischen Halbinsel. Beobachten sie zusammen mit Michael Nowak diesen liebenswerten Vogel, der leider immer weniger Lebensraum hat. Wir treffen uns am Sonntag, 13.10.2019 um 9:00 Uhr (Dauer ca. 3 Stunden) an der Grillstelle Kuchalb/Messelberg bei Oberweckerstell. Bei Rückfragen: 07161 / 84022 oder unter info@nabu-suessen.de. Von Michael Nowak

Foto: Feldlerchen (A. Nowak)  -  vergrößern
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An einem wunderschönen Herbsttag konnten 12 Teilnehmer begrüßt werden. Dabei lernten die Teilnehmer so manches über die Lebensweise der Feldlerche, den Vogelzug und dessen Gefahren, wie die immer noch legale Jagd in vielen Ländern der EU und die zunehmende Lebensraumzerstörung. Feldlerchen begleiteten uns zur Freude während der ganzen Führung. Dabei hörte man auch immer wieder den typischen Flugruf. Vereinzelt stiegen noch welche auf um zu singen. Bei den Temperaturen hatten die Lerchen offenbar Freunde daran singend die Saison ausklingen zu lassen. Weiter wurden zahlreiche, auch nicht alltägliche Durchzugsgäste angetroffen wie Rohrweihe, Kornweihe, Rotkehlpieper, Wiesenpieper, Steinschmätzer, Eichelhäher (2019 starkes Invasionsjahr) u.v.m. Leider zeigte sich der vor der Führung anwesende Raubwürger nicht mehr.  Von Michael Nowak.

Foto: W. Jakob  -  vergrößern
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Biotoppflege Simonsbachstausee und Bühlwiese

Am Samstag, 12.10.2019 treffen wir uns um 13:00 Uhr am Simonsbach in Donzdorf bei Unterweckerstell (siehe Anfahrtsskizze). An dem Tag werden wir eine Teilfläche der Wiese am Simonsbach mähen und abräumen. Weiter ist geplant, die Kopfweiden zu schneiden. Auch auf der Bühlwiese werden wir eine Teilmahd vornehmen und das Schnittgut abräumen. Die Maßnahme ist notwendig um die offenen Bereiche und somit die Artenvielfalt in der Schutzzone am Simonsbach zu bewahren und auf der Bühlwiese den Feuchtwiesencharakter mit den Orchideenstandorten zu erhalten. Die notwendigen Arbeitsmittel sind alle vor Ort. Bitte um kurze Rückmeldung, wer an dem Tag helfen könnte - danke. Bei Rückfragen: Michael Nowak 07161/84022 oder info@nabu-suessen.de . Von Michael Nowak

Foto: Bühlwiese 13.10.18 (M.Nowak)  -  vergrößern 

Kurzberichte Bühlwiese:
Bildbericht vom 21.01.2006  -  Kurzbericht 30.10.2010  -  Kurzbericht 29.12.2012  -  Kurzbericht 07.12.2013  -  Kurzbericht 30.01.2016  -  Kurzbericht 20.07.2016  -  Kurzbericht 07.01.2017  -  Kurzbericht 16.12.2017 - Kurzbericht 2018

Kurzberichte Simonsbachstausee:
Kurzbericht 2018 - Kurzbericht 2017 - Kurzbericht 2016 - Kurzberich 2015 - Kurzbericht 2014 - Kurzbericht 2013 - Kurzbericht 2011 - Kurzbericht 2010
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Am 12. Oktober feiert man offenbar den internationalen Tag der Frustrationsschreie, in dem man die Wut der letzten 12 Monate in die Welt hinaus schreit. Wir hingegen waren eher ruhig, aber voll Elan und Freude mit vielen Schweißperlen vermischt am Arbeiten an dem sommerlichen Tag. Der ein und andere Grasfrosch kam uns beim Abräumen in die Quere. Mit großen Sätzen hatten alle die Flucht ergriffen und einem Feldhasen, der gerade Siesta hielt, wurde unser Treiben doch zu bunt und hoppelte davon. Alles in allem war es ein gelungener, schöner Pflegeeinsatz. Von Micheal Nowak

Fotos: M. Nowak  -  vergrößern  -  Bild 2  -  Bild 3
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Herbstwanderung zum Naturschutzgebiet „Kaltes Feld“

Der NABU Süßen und Umgebung lädt am Freitag, dem 27. 09. 2019 zu einer etwa zweistündigen Rundwanderung im östlichen Teil des NSG „Kaltes Feld“ im Bereich Glasklinge, Bernhardus, Eierberg ein. Treffpunkt ist um 17:00 Uhr am Parkplatz Kalte-Feld-Halle in Degenfeld (Filstalstraße 71). Festes Schuhwerk ist erforderlich. Eine anschließende Einkehr ist möglich. Bei Regen findet die Wanderung nicht statt. Ansprechpartner: Christel Tyrna, 07162/21883

Kurzbericht 2018  -  Kurzberich 2017  -  Kurzbericht 2016  -  Kurzbericht 2015
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Bedingt durch das unsichere und regnerische Wetter hat sich am 27. 9. eine kleine Gruppe zur Abendwanderung eingefunden. Während das Fernglas zur Beobachtung von Mäusebussard, Turmfalke und Kolkrabe zum Einsatz kam, konnten zahlreiche Feuersalamander, die den steinigen Weg kreuzten, aus nächster Nähe betrachtet werden.

Foto: Feuersalamander (M.Nowak)  -  vergrößern

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Biotoppflege beim Eichbühl und Golfeck

am Samstag, 17. August 2019, um 9:00 Uhr,  (Anfahrtsbeschreibung). Wenn jemand etwas später kommen möchte, ist das auch kein Problem. Folgende Maßnahmen sind vorgesehen: die Wiese am Eichbühl abrechen, am Golfeck eine Schneise freischneiden für einen Weidezaun und für die Ziegen, die uns an dem Steilhang künftig unterstützen werden und den Schäferkarren etwas umbauen, damit die Landschaftspfleger einen Unterstand haben. Also für jeden ist etwas dabei und je mehr wir sind umso besser ist es. Das benötigte Werkzeug, ist vorhanden. Für Getränke ist auch gesorgt. Von Vorteil ist festes Schuhwerk, lange Hose und Arbeitshandschuhe. Wieso machen wir das? Die südexponierten Hanglagen am Eichbühl und Golfeck sind Lebensraum zahlreicher, wärmeliebender Tier- und Pflanzenarten. Ohne Pflege würden diese Bereiche relativ schnell verbuschen und an Wertigkeit verlieren.

Fotocollage: M. Nowak  -  vergrößern

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Dank vieler fleißiger Hände konnte der Arbeitseinsatz der beiden Hangwiesen bis zum Mittag abgeschlossen werden. Künftig soll mit Unterstützung einer kleinen Ziegenherde das wertvolle Biotop beweidet und offen gehalten werden, was die schweißtreibende Arbeit der Pflege dieser beiden Hangwiesen für die NABU-Aktiven hoffentlich deutlich geringer werden lässt! Von Wolfgang Jakob

Foto: W. Jakob  -  vergrößern  -  weiteres Bild

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Liebe Aktive des NABU Süßen und Umgebung,

zu unserem diesjährigen NABU-Sommerfest treffen sich alle Aktiven und Freunde des NABU Süßen und Umgebung am Samstag, den 10.8.2019, ab 18 Uhr, am Baierhof bei Süßen. Wie in den vergangenen Jahren wollen wir gemeinsam am Lagerfeuer beim Baierhof grillen, das Feuer wird um 18 Uhr angezündet! Bei schönem Wetter findet das Fest in den Außenanlagen des Baierhofs statt, bei schlechterem Wetter in den Seminarräumen des Hauses. Die Getränke werden zur Verfügung gestellt, Grillgut und Salate sowie Teller, Besteck und Gläser bitte selbst mitbringen!
Ansprechpartner bei Rückfragen ist W.Jakob, Tel. 07162/41055.

Die Vorstandschaft freut sich auf euer Kommen!

Kurzbericht 2018  -  Kurzbericht 2017  -  Kurzbericht 2016  -  Kurzbericht 2015  -  Kurzbericht 2014  -  Kurzbericht 2013  -  Kurzbericht 2012  -  Kurzbericht 2011
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Nachdem es am Vormittag noch regnete, kam rechtzeitig zu unserem diesjährigen Sommerfest die Sonne zum Vorschein. Pünktlich um 18 Uhr wurde das Feuer entfacht und bald schon konnte das erste Grillgut gebraten werden. Bei einer hervorragenden Salatauswahl, für die wie immer die teilnehmenden Gäste selbst gesorgt hatten, konnten die anwesenden Nabu-Aktiven sich nach Herzenslust bedienen und verwöhnen. Wie immer beim NABU-Sommerfest verging bei vielen Gesprächen die Zeit wie im Flug, besonders Stimmungsvoll wurde es dann nach Einbruch der Dunkelheit, als sich die Teilnehmer rund ums Lagerfeuer versammelten.  Bis kurz vor Mitternacht genoss die Gruppe den herrlichen Abend bevor sie sich schließlich gemeinsam auf den Nachhauseweg machte. Von Wolfgang Jakob

Foto: W. Jakob  -  vergrößern  -  weiteres Bild
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Fledermaus-Exkursionen am 02. und 03. August

Fledermäuse sind außergewöhnliche Lebewesen: sie schlafen mit dem Kopf nach unten, fliegen mit den Händen und sehen mit den Ohren. Man kann sie nicht hören, und dennoch sind ihre Rufe so laut wie ein Presslufthammer. Gleich zweimal bietet der NABU Süßen und Umgebung unter Leitung des Fledermausexperten Bernd Zoldahn Exkursionen an.

Am Freitag, 02. August 2019 geht es zu den Fledermäusen im Schlater Wald. Treffpunkt ist um 20.15 Uhr am ersten Wanderparkplatz aus Richtung Süßen (im Schlater Wald). 

Schon einen Tag danach, am Samstag, 03. August 2019 führt Bernd Zoldahn alle Interessierten nach Nenningen zur Beobachtung des abendlichen Ausflugs der Großen Mausohren am Nenninger Kirchturm. Treffpunkt ist um 20.45 Uhr an der katholischen Kirche in Nenningen. Seit geraumer Zeit beherbergt der Kirchturm eine Wochenstube des Großen Mausohres. Ohne die Tiere zu stören, lassen sie sich beim Ausflug in ihr Jagdrevier gut beobachten.

Beide Exkursionen sind auch besonders für Familien mit Kindern (ab Grundschule) geeignet. Bei Rückfragen: Michael Nowak 07161/84022 oder info@nabu-suessen.de.

Foto: Großes Mausohr (B. Zoldahn  -  vergrößern

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Über 50 Teilnehmer, darunter viele Kinder, trafen sich erwartungsvoll letzten Freitag gegen 20.30 Uhr im Schlater Wald, um sich unter der fachkundigen Leitung von Bernd Zoldahn in die faszinierende Welt der Fledermäuse entführen zu lassen. Auch in Nenningen fanden sich am Samstag um 20.45 Uhr ca. 20 Teilnehmer an der Katholischen Kirche ein, um den Ausflug der Großen Mausohren zu beobachten. Anhand von Kot, Schädeln, Flügeln und Bildern, konnten die Teilnehmer einiges über die Lebensweise der Fledermäuse lernen. Sehr viel Spaß bereitete das Spiel „Fledermaus / Motte“, nicht nur den Kindern. Fledermäuse werden erst in der Dämmerung aktiv und lassen sich daher nur schwer beobachten. Sie orientieren sich, indem sie mit dem Mund für uns Menschen unhörbare Ultraschalllaute ausstoßen und das an Gegenständen reflektierte Echo auswerten (Radarsystem). Um die Beobachtung zu erleichtern, hatte Herr Zoldahn einen Bat-Detektor dabei, ein kleines Gerät, das den unhörbaren Ultraschall in hörbaren Schall umwandelt. Dadurch hört man die Fledermäuse sobald sie in der Nähe sind und kann sie so viel einfacher entdecken. Am Schlater Waldsee erschienen die ersten Fledermäuse so früh, dass das Spiel „Fledermaus – Motte“ und auch die Informationen über Lebensweise...nach hinten verschoben wurden. Es wurden zahlreiche Fledermäuse bei ihren Jagdflügen beobachtet, manche flogen direkt über den Köpfen der Teilnehmer. Als Besonderheit konnten die Teilnehmer ein mitgebrachtes Abendsegler- Männchen bestaunen, das wegen eines Risses in der Flughaut schon längere Zeit in Pflege ist. Die Großen Mausohren in Nenningen konnten bei ihrem Ausflug aus ihrem Quartier in der Zwiebel des Kirchturms gut beobachtet werden, obwohl es in diesem Jahr (wie bereits 2018) erhebliche Jungenverluste durch die Hitzeperioden gab. Eindrucksvoll flogen sie zum Teil so dicht an den Teilnehmern vorbei, dass man sogar das Rauschen ihrer Flügel deutlich hören konnte. Auch hier hatte Herr Zoldahn einen Abendsegler (ebenfalls ein Pflegling mit einem Riss in der Flughaut) dabei, nur dass es sich diesmal um ein Weibchen handelte, das vor  zweieinhalb Wochen Zwillinge zur Welt gebracht hatte. Entsprechend groß war das Interesse und die Begeisterung der Teilnehmer. Von Bernd Zoldahn
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Hände weg von Jungvögeln

Aktuell erreichen uns verstärkt wieder Hilferufe von Menschen, die auf den ersten Blick scheinbar verwaiste Jungvögel gefunden haben. Oft verlassen jedoch Jungvögel ihre Nester bevor sie richtig fliegen können und verteilen sich im Umfeld. Die Eltern sind jedoch meist nicht allzu weit entfernt von ihrem Nachwuchs. Wenn solche scheinbar hilflosen Jungvögel in unsere Obhut genommen werden ist dies in vielen Fällen zwar gut gemeint, für den einzelnen Vogel bedeutet dies aber, dass lebensnotwenige Dinge, die sie von den Eltern lernen, wir ihnen nicht beibringen können. Oft wird dann auch noch nicht artgerechtes Futter gegeben, was wiederum Folgeschäden in der Gefiederentwicklung mit sich bringt. Auch die Unterbringung ist äußerst wichtig. Ein Eingreifen ist erst sinnvoll bei Gefahr im Verzug, wenn z.B. ein Jungvogel auf der Straße sitzt. Dieser sollte ins nächstgelegene Gebüsch getragen werden. Die Eltern werden ihren Schützling dort weiter füttern. Besteht die Annahme, dass Jungvögel verwaist sind muss man in entsprechendem Abstand mindestens 1 Stunde beobachten ob nicht doch noch die Altvögel zum Füttern kommen. Wenn es sich bestätigen sollte, dass Jungvögel elternlos sind oder gar verletzt, sollte man sich an Fachleute wenden, die weiterhelfen können. Sehr hilfreich sind die Informationen vom NABU-Vogelschutzzentrum https://www.nabu-vogelschutzzentrum.de/ oder die Seite von der Wildvogelhilfe http://www.wildvogelhilfe.org/. Speziell für den Mauersegler: Siehe Informationen der Deutschen Mauersegler Gesellschaft e.V. unter https://www.mauersegler.com/. Grundsätzlich gilt jedoch, wenn ein verletzter Vogel oder von den Eltern verlassener Jungvogel gefunden wird, dieser professionelle Hilfe benötigt.

Foto: . Junge Mehlschwalbe (verletzt geborgen) kurz vor der Auswilderung (M. Nowak)  -  vergrößern
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9o. Geburtstag von Hans Baas

Am 21. Juni konnte unser langjähriger 1. Vorsitzende Hans Baas seinen 90. Geburtstag im Kreis seiner Familie feiern. Aufgrund dieses freudigen Ereignisses besuchten mehrere Mitglieder des aktuellen Vorstandes Herrn Baas und seine Frau in ihrem Domizil in Süßen. Dort überbrachten die Gratulanten im Namen der ganzen Ortsgruppe, aber auch ganz persönlich, die besten Glückwünsche verbunden mit viel Gesundheit und Lebensfreude! Im Anschluss daran wurde bei einem Glas Sekt  über aktuelle, aber auch lange zurückliegende Aktionen und Erlebnisse gesprochen und es war schön zu hören, wie sich Herr Baas für die Geschehnisse und Arbeiten unserer Ortsgruppe, auch aktuell, interessiert. Diese NABU-Gruppe führte er sage und schreibe 45 Jahre lang als 1. Vorsitztender und praktisch alle aktiven Nabu-Mitstreiter kennen den NABU Süßen und Umgebung nur als eine Gruppierung, die von Hans Baas entwickelt, geformt und erfolgreich angeführt wurde!  Die meisten Biotope und Betreuungsgebiete unserer Ortsgruppe mit einer Flächensumme von ca. 7 Hektar gehen auf sein Wirken zurück, Hans Baas verkörperte im mittleren Filstal/Lautertal den NABU schlechthin! Wir wünschen ihm auch auf diesem Weg nochmals alles Gute und noch viele schöne  Jahre zusammen mit seiner Frau! Die Vorstandschaft. Von Wolfgang Jakob.

Foto: Herr und Frau Baas (W. Jakob)  -  vergrößern
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Ein Besuch bei den Quakern, Molchen und Schillerbolden

Passend zum Lurch des Jahres 2019, dem Bergmolch, bietet der NABU unter Leitung von Bernd Wacker und Michael Nowak eine Führung an. Hierbei können sie die verschiedenen, Amphibien-, Reptilien- und Libellenarten beim Feuchtgebiet Turm kennenlernen. Weiter erfahren sie Wissenswertes über die spannende Lebensweise dieser Tiergruppen und die Wichtigkeit solcher Lebensräume. Wir treffen uns am Samstag, 13. Juli 2019 um 14 Uhr gegenüber der Einfahrt vom ehemaligen Kompostplatz zwischen Gingen/Fils und dem Grünenberg (siehe Anfahrtskizze). Bei Rückfragen: 07161/84022, 07162/461075 oder info@nabu-suessen.de

Foto: Laubfrosch (M. Nowak)  -  vergrößern

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Zu dieser doch etwas spezielleren Führung begrüßte Bernd Wacker und Michael Nowak 17 Besucher. Die Gäste konnten mehrere der vorkommenden Amphibien live mit Tuchfühlung kennenlernen, wie den Teichfrosch, die Gelbbauchunke mit ihrer herzförmigen Pupille, Sympathieträger Laubfrosch (Alt-,Jungtiere und Larven bzw. Kaulquappen) und Molchlarven. Weiter zeigte sich sehr lange eine Ringelnatter, die Dank eines Spektivs super gut zu sehen war und auf ihre nächste Mahlzeit Ausschau hielt. Erwartungsgemäß zeigte sich der Witterung geschuldet keine Libelle. Somit mussten wir etwas improvisieren mit Anschaungsmaterial. Alles in allem hat die Exkursion aber sehr viel Spaß gemacht mit den tollen Gästen, die von Wissensdurst erfüllt waren. Von Michael Nowak

Foto: E. Denzinger  -  vergrößern  -  weiteres Bild der Exkursion
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NWZ vom 10.07..2019

Wasserbüffel bei Heiningen
Im Feuchtgebiet Rohrwasen sind Büffel die „Biotop-Gestalter“

Das Feuchtgebiet Rohrwasen bei Heiningen ist eine Naturoase. Es wurde vor gut 15 Jahren vom Nabu und der Gemeinde entwickelt. Es ist eine Oase für viele Tier- und Pflanzenarten.
Sie sind schon länger wieder da. Man sieht sie oder auch nicht, wenn man vom Grüngutplatz bei Heiningen auf dem Schotterweg zur Straße nach Eschenbach spaziert und auf den Zaun stößt, der das Weidegebiet begrenzt. Weiterlesen
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Biotoppflege mit Büffeln

Das Feuchtgebiet Rohrwasen bei Heiningen wurde vor über fünfzehn Jahren in Zusammenarbeit zwischen dem NABU und der Gemeinde Heiningen entwickelt und ist inzwischen ein wichtiger Lebensraum für eine große Anzahl an Tier- und Pflanzenarten. Seit Herbst 2018 weiden mehrere Wasserbüffel im Dienste des Naturschutzes im Feuchtgebiet Rohrwasen bei Heiningen. Wolfgang Lissak vom NABU Süßen und Umgebung erläutert im Rahmen einer Führung am Freitag, 28. Juni 2019, weshalb dort Wasserbüffel zur Biotoppflege eingesetzt werden und warum viele Arten von diesen imposanten Vierbeinern profitieren.
Beginn: 18.00 Uhr – ca. 19:30 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz Richtung Kompostplatz am Ortseingang von Heiningen (aus Richtung Eschenbach).
Die Teilnahme ist kostenfrei, Spenden sind jedoch willkommen.

Foto: Wasserbüffel (W. Lissak)  -  vergrößern
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Im Rahmen einer Führung am 28.06.2019 erläuterte Wolfgang Lissak die Biotoppflege durch Wasserbüffel im von der NABU Gruppe betreuten Schutzgebiet Rohrwasen bei Heiningen. Die 20 Teilnehmern bekamen die imposanten Tiere zu Gesicht und erfuhren Wissenswertes über die Rolle dieser Weidetiere für die Gestaltung und Entwicklung dieses Feuchtgebietes. Durch die Beweidung soll das Gebiet offen gehalten werden und die maschinelle und händische Pflege des Gebietes soweit wie möglich entfallen. Von Wolfgang Lissak

Foto: Wasserbüffel (W. Lissak)  -  vergrößern  - weitere Fotos: Bild 2  Bild 3
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Im Portrait – die bindungsscheue Waldschnepfe

Die Waldschnepfe gehört zu einer Reihe von Vögeln, die aufgrund der verborgenen Lebensweise kaum einer kennt. Sie liebt feuchte, lichtungsreiche Wälder und zählt zu den seltenen Brutvögeln im Landkreis Göppingen. Bei den Balzflügen in der Dämmerung kann man die Schnepfen mit etwas Glück beobachten, wenn „gequorrt“ und „gepfuitzt“ wird, ihre typischen Rufe. Begeben sie sich mit Michael Nowak auf Exkursion zu diesem Waldbewohner am Samstag, 22. Juni 2019 um 20:30 Uhr. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz vor dem ehemaligen Bundeswehrdepot zwischen Unterberken und Holzhausen. Gäste sind wie immer herzlich eingeladen. Dauer der Führung ca. 1,5 Std. Bei Rückfragen: 07161/84022 oder unter info@nabu-suessen.de.

Foto: Waldschnepfenküken (Christina Gräfe)  -  vergrößern
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Das Wetter war an diesem Abend sehr unbeständig (Regenschauer, Gewitter). Dennoch konnten 7 Gäste begrüßt werden. Zunächst gab es Theorie, gemischt mit einer Prise Humor, über die Lebensweise der Schnepfen mit einem Präparat und Steuerfedern, die bei der Bodenbalz zum Einsatz kommen (reflektierende, weiße Spitzen der Unterseite). Dann ging es in einen reich strukturierten Waldbestand, um manches live zu sehen. Wir hatten Glück und es zeigten sich recht schön 3x überfliegende Waldschnepfen, die leider nur "puitzten" und nicht "quorrten" (und 2x nur verhört) - aber man kann ja nicht gleich alles haben. Die Exkursion endete dann recht schnell durch einsetzenden Starkregen und die Glühwürmchen, die sonst recht häufig dort zu sehen sind, hatten fast alle ihr Licht bzw. Leuchtorgan "ausgeschaltet". Dafür kreuzten unseren Rückweg ein paar Erdkröten. Einen interessanten Punkt hatte ich leider vergessen anzusprechen, dass u.a. die Waldschnepfe ein Blickfeld von 360° besitzt (siehe Bild). Von Michael Nowak

Grafik: Blickfeld der Waldschnepfe  -  vergrößern
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Exkursion zu den Plothener Teichen in Ost-Thüringen

Die Plothener Teiche bei Schleiz sind Europäisches Vogelschutzgebiet. Die von Benediktinermönchen bereits im Mittelalter angelegten ehemals über 2000 Teiche, von denen heute noch gut 500 erhalten sind, sind sogenannte Himmelsteiche, also nur vom Regenwasser gespeist. Sie sind eine der besten Feuchtgebiete in Thüringen. In einer 4-tägigen Exkursion (30.05 - 02.06.19) erkunden wir die Lebensräume von Schwarzstorch (Brutvogel in der Umgebung), Rohrweihe, Fischadler, Baumfalke, Raubwürger, Feldschwirl, Dorngrasmücke, Klappergrasmücke uvm. Programm

Ansprechpartner: Eberhard Herrmann, Tel.:07162/6262, E-Mail: bildundgrafik58@gmail.com

Foto: Drosselrohrsänger (E. Herrmann)  -  vergrößern
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Bei schönstem Wetter startete die kleine Gruppe ( 5 Personen ) am Vatertagmorgen in Richtung Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale. Erstes Ziel unserer Reise war ein wunderschöner  Aussichtsturm in Sichtweite zum Schloss Burgk oberhalb der Saale bei Möschlitz. Weiter ging es in unser Übernachtungsquartier nach Plothen, dort angekommen fuhren wir in den Naturpark Leutenberg um entlang des Sormitzweges eine erste Exkursion zu unternehmen. Am nächsten Tag stand eine geführte Exkursion durch das „Land der tausend Teiche“  an, bei der uns Frau Herzog ca. 5 Stunden durch das „Dreba-Plothener Teichgebiet“ führte und wir bei dieser Begehung die ersten botanischen und ornithologischen Sehenswürdigkeiten bewundern konnten, unter anderem mehrere Paare Trauerfliegenschnäpper beim wiederholten Anflug an den Nistkasten. Nach dem Abendessen ging es nochmals zu weiteren Beobachtungen zu den Teichen beim Pörmitzwald, dabei konnte der erste Seeadler unserer Exkursion beobachtet werden und wir hatten unser „Highlight“ des Tages.  Am darauffolgenden Tag unternahmen wir eine Führung mit Frau Schwesig vom NABU Thüringen/Arbeitskreis Teichgebiet Dreba-Plothen e.V. ins südwestliche Teichgebiet, eine wunderbare  Teichlandschaft, die sich aus den Güllebecken und sonstigen Produktionsflächen einer ehemaligen Groß-Schweinemästerei aus DDR-Zeiten in den letzten 2 Jahrzehnten entwickelt hat. Es war sehr beeindruckend, wie sich die Natur in diesem überschaubaren Zeitraum wieder regenerieren konnte und durch die Arbeit der NABU-Gruppe zu einem kleinen Juwel entwickelt wurde. Am Abend machte sich die Gruppe nochmals zum Seeadlerbeobachten auf und tatsächlich war er wieder wunderbar majestätisch auf einer Kieferspitze sitzend zu bewundern. Am letzten Tag unserer Reise machten wir uns am Vormittag ohne Führung ins alte NSG der Plothener Teiche auf, um dort Herrn Jürgen Auerswald, einen deutschlandweit bekannten Ornithologen, in seiner Beobachtungshütte zu besuchen.  Beim Gespräch mit Herrn Auerswald, das sich sehr informationsreich und interessant entwickelte, konnte die Gruppe Einblicke in die seit Jahrzehnten  andauernden Vogelberingungs- und Beobachtungsarbeiten dieses Vollblut-Ornithologen bekommen. Auch wurden während des Gesprächs die ersten Kraniche gehört und auch gesehen. Beeindruckt von diesen vielen Eindrücken machte sich die Gruppe nach dem anschließenden Mittagessen auf den langen Heimweg nach Süßen wo wir am Abend wohlbehalten ankamen. Von Wolfgang Jakob

Foto: W. Schmid  -  vergrößern  - weitere Bilder: Bild 2  -  Bild 3  -  Bild 4  -  Bild 5  -  Bild 6
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Premiere: Der NABU Baden-Württemberg produziert seinen ersten Film

Bei der „Vorpremiere“ im Rahmen der Landesvertreterversammlung gab es Applaus, jetzt ist unser kurzer Film über den NABU Baden-Württemberg fertig: In 100 Sekunden erfahren Interessierte, was der NABU tut – und warum wir uns für die Natur im Ländle einsetzen.

    

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